Nachhaltigkeit im GaLaBau mit Christoph Klüsener

Shownotes

In dieser Folge spreche ich mit Christoph, Nachhaltigkeitsmanager bei Sievert, live aus der Zentrale in Osnabrück. Christoph erzählt, wie er vom Accounting über das Produktmanagement in die Nachhaltigkeit gekommen ist und warum dieses Thema für die ressourcenintensive Baustoffbranche ein Megatrend ist. Es geht darum, wie sich ein Trockenmörtelunternehmen der Zukunft aufstellt und welche Rolle EU‑Vorgaben dabei spielen, ohne dass Nachhaltigkeit zum reinen Bürokratiemonster wird.

Ein Schwerpunkt sind die Greenline‑Produkte mit Rezyklatanteil. Christoph erklärt, was rezyklathaltige Baustoffe sind, woher der sortierte und geprüfte Bauschutt kommt, welche Normen gelten und warum Haptik, Verarbeitbarkeit, Geruch und gleichbleibende Qualität für das Vertrauen auf der Baustelle entscheidend sind. Klar wird auch: Sievert setzt bewusst auf Preisgleichheit, weil Betriebe wirtschaftlich arbeiten müssen und Mehrkosten für nachhaltige Produkte im Alltag kaum durchsetzbar sind.

Die beiden sprechen darüber, warum „nicht auffallen“ beim Produkt oft das größte Lob ist und wie viel Aufwand hinter der Umstellung der Werke steckt – von der Suche nach regionalen Rezyklatlieferanten über zusätzliche Silos bis zu Metallabscheidern. Gleichzeitig zeigt die Folge, welche Chancen im GaLaBau als „grüner Branche“ liegen: Offenheit für neue, nachhaltige Systeme, Themen wie E‑Bulli und PV‑Anlage und die Erkenntnis, dass viele Betriebe durch die Arbeit mit tubag‑ und Sievert‑Produkten heute schon nachhaltiger sind, als sie denken.

Ein roter Faden ist der menschliche Faktor: innere Haltung, Motivation, Zusammenhalt und eine Kommunikation auf Augenhöhe ohne Fingerpointing. Veränderung gelingt über Dialog, Wertschätzung und kleine machbare Schritte – intern in den Werken genauso wie draußen auf der Baustelle. Zum Abschluss erzählt Christoph eine Baustellenanekdote: seine ersten, wenig gelungenen Versuche mit der Kartätsche beim Putz, die für viel Gelächter, aber auch für Nähe und Respekt auf Augenhöhe gesorgt haben.

Links:
Folge uns auf Instagram: http://instagram.com/angemischt

Du hast Fragen, oder Ideen für Themen oder Gäste für den Podcast? Schreib uns gern eine E-Mail an: angemischt@sievert.de

Zum Podcast: https://tubag.com/DE_de/angemischt-podcast

Dieser Podcast wird präsentiert von tubag, deinem Partner für dauerhafte Lösungen im Garten- und Landschaftsbau.

Transkript anzeigen

00:00:06: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge Angemischt.

00:00:09: Schön, dass du auch heute reinhörst!

00:00:11: Mein Name ist Kevin und heute habe ich mich mit Christoph Klüsener zu Gast.

00:00:14: Christoph ist ein lieber Kollege von mir und Nachhaltigkeitsmanager bei uns bei Sievert und er ist vor einigen Jahren über das Produktmanagement dann eben zu diesem Thema gekommen beschäftigt sich seitdem mit dem Thema Nachhaltigkeit, nachhaltigen Produkten, Nachhaltigkeit im Werk und anderen Themen.

00:00:33: Und über die Nachhaltlichkeit im Gala-Bau und allgemein in der Baubranche habe ich mich für Christoph heute unterhalten.

00:00:38: Mit Sicherheit ein spannendes Thema, ein Thema was uns alle beschäftigt und ich finde das eine sehr spannende Folge geworden!

00:00:44: Ich wünsche viel Spaß mit der Folge, wir freuen uns immer auf euer Feedback und schönen, dass du rein hörst.

00:00:50: Ja, herzlich willkommen Christoph!

00:00:52: Schön dass du heute mein Gast bist.

00:00:54: Hierbei angemischt.

00:00:55: Heute war in besonderer Atmosphäre und quasi live aus unserer Zentrale, aus Osnabrück, hatten wir auch noch nicht bisher in unserem Podcast Und wir sind ja jetzt hier um ein bisschen über das Thema Nachhaltigkeit im Gala-Bau und der Baustoffwahl zu sprechen.

00:01:11: Da bist du wieder genau den richtigen Mann weil Du bist ja bei uns Nachhaltigkeitsmanager.

00:01:14: und vielleicht erst mal die ganz stumpf und einfache Frage Also wie genau wird man Nachhaltigkeitsmanager und wann machst du Rot?

00:01:21: Ja, super gerne.

00:01:23: Ich freue mich sehr hier zu sein weil ich habe mich wirklich gefreut auf die erste Einladung in so ein Podcast mitzumachen.

00:01:29: Und naja, wie wird man nachhaltig- keitsmanagierer?

00:01:32: Früher habe ich mal Accounting & Management studiert, hatte eigentlich gar nichts mit dem Thema zu tun, hab es auch nicht studiert.

00:01:37: Bin dann aber über verschiedene Wege in unser Produktmanagement gekommen und hatte das erste Mal überhaupt mit Baustoffen zu tun mich damit auseinanderzusetzen und da habe ich schon dieses erkannt, dass die Nachhaltigkeit schon einen wirklich großen Einfluss auf unsere Branche haben wird.

00:01:52: Weil sie ja nun mal einfach sehr energieintensiv ist.

00:01:54: das geht uns sehr viele Ressourcen es geht um sehr viel Abfall.

00:01:58: Das heißt also alle Themen der nachhaltigkeit sind wirklich eine richtig große Rolle.

00:02:02: Und wenn man dann auch in die Richtlinien von der EU schaut, dann sieht man das auf Unternehmen eine ganze Menge zukommt.

00:02:08: Vielleicht nicht direkt auf unsere Fachanferker, die von uns Kunden sind oder im Baustoffachhandel kommt auf die Größe an aber auf so ein Unternehmen wie SIVA hat.

00:02:15: ganz extrem.

00:02:17: und dann habe ich gesagt, das ist ein Megatrend.

00:02:20: Damit müssen wir uns mal auseinandersetzen wie wir unser Produktportfolio in diese Richtung ausstarten können?

00:02:25: Was müssen wir eigentlich verändern damit wir da ja ein Stück weit auch die Verantwortung, die wir als Unternehmen haben auch tragen?

00:02:33: und dann wurde ich irgendwann gefragt ob ich das nicht fürs ganze Unternehmen machen möchte und dann bin ich hier als Nachhaltigkeitsmanager gelandet.

00:02:38: was mache ich?

00:02:40: Ich laufe nicht durch die Gegend mit dem erhobenen Zeigefinger und sage bitte schmeißt du den Müll.

00:02:47: Sondern es geht darum, wie gestaltet sich ein Trockenmörtelunternehmen der Zukunft?

00:02:55: Das ist im Endeffekt die Kernfrage.

00:02:57: Und was wir nicht vergessen dürfen, müssen natürlich unsere Kunden dabei mitnehmen.

00:03:01: und welche Rolle spielen sie eigentlich?

00:03:02: aber da reden wir ja nachher mal drüber.

00:03:04: Das soll heute definitiv nicht zu kurz kommen weil das ist natürlich ein Thema glaube ich... Wie du das schon gesagt hast, nicht nur auf uns als Unternehmen sondern auch alle Unternehmen ja zuwollt.

00:03:16: Und ich auch erinnere mich auf die gesamte Branche und auch speziell auf den Dengar Labor natürlich aber auch auf andere Gewerke zukommt was ich sage mal wie weit sind wir denn da überhaupt vielleicht so allgemein und Was muss denn überhaupt zumal am Anfang passieren damit das thema auch vielleicht noch?

00:03:35: überhaupt mal mehr raun bekommt?

00:03:37: weil es ist glaube ich noch nicht so dass jetzt das themat vor allem draußen auf der baustelle aber auch gefühlt in den unternehmen Allzu viel raun bisher einnimmt beziehungsweise mal ganz doof gesagt ist logisch, sodass Dass man von Nachhaltigkeit bisher in den Unternehmensprüchen sagt, wir haben aber schon zwei E-Autos.

00:03:56: Aber damit ist es ja nicht getan.

00:03:58: Da gibt's ja allein rechtlich und andere Gutlagen, die da definitiv auf hinzukommen werden.

00:04:04: Ja also ich glaube beim Nachhaltigkeitses so keiner hat wirklich eine intrinsische Motivation sich mit dem Thema wirklich zu beschäftigen.

00:04:11: Warum sind wir mal ehrlich?

00:04:13: Wir Menschen ticken einfach so dass wir einen Vorteil für uns in irgendeiner Form rausziehen müssen aus einem Thema und dann sind wir motiviert.

00:04:22: Jetzt kann man das durch Zwang tun, sie EU sagt hat unglaublich viele Richtlinien auf den Weg gebracht.

00:04:29: Was wir jetzt alles tun müssen?

00:04:31: Das führt aber natürlich zu einer unglaublichen Bürokratie mit der wir uns als Unternehmen stellen müssen.

00:04:36: unsere Kunden Nicht so sehr oder die Gala-Bauer nicht so sehr, weil sie sind gar nicht groß genug um diese ganzen Richtlinien überhaupt erfüllen zu müssen.

00:04:43: Die merken das manchmal auf einer Baustelle wenn Q&G Siegel angefordert wird für irgendetwas Wenn plötzlich einen Architekt sagt ich brauche aber mal ganz schnell die Informationen zum Thema Wohngesundheit oder VOC Werte von deinem Produkten und so weiter.

00:04:58: Für uns ist es aber halt einfach eine Regulatorik, die sehr viel Aufwand verursacht.

00:05:04: Was aber auch nicht dazu führt dass wir gerade proaktiv dem Thema gegenüberstehen weil alles was wir tun müssen da sagen wir erstmal man ist das scheiße um ehrlich zu sein.

00:05:15: Ja, so ist es einfach und deswegen hilft das auch nicht so sehr.

00:05:21: Das Thema Nachhaltigkeit wirklich in die Köpfe zu bringen und dass die Menschen Lust auf das Thema bekommen.

00:05:26: Jetzt gibt es noch zwei andere Dinge, die meiner an sich nach eigentlich die wichtigeren Faktoren sind.

00:05:31: wir brauchen das alles weil ansonsten würden wir uns als Gesamtheit nicht verändern.

00:05:35: aber wenn wir bei Siebert Vorreiter sein wollen und wenn wir Bock auf das thema bekommen Dann werde ich auch mehr Menschen finden, wenn die dort die Vorteile sehen von dem Thema.

00:05:45: Und das ist zum Beispiel dass wir uns im Markt positionieren können als ein mittelständisches Familienunternehmen was Verantwortung für ein Thema übernimmt.

00:05:54: Da muss man Bock drauf haben sich so zu positionieren und zu sagen Das möchten wir sein und da würden wir gerne unsere Kunden mitnehmen weil am Ende brauchen wir unsere Kunden damit als Teil dieser Reise, dass die Lust darauf haben das wenn wir versuchen die Nachhaltigkeit in unser Geschäftsmodell zu integrieren nicht sofort sagen hey da habe ich gar keinen Bock drauf.

00:06:14: Das ist mir zu teuer, das will ich alles nicht und so weiter sondern dass wir da gemeinsam versuchen diese Reise auch zu gehen.

00:06:22: was aber im Kern wirklich muss es eindeutig ganz klar so sagen Es geht ums Geld verdienen Auch im Fachhandwerk bei unseren Kunden.

00:06:28: es geht umes Geld verdient Und deswegen ist es unsere Aufgabe als SIVAT das kostengünstig zu machen.

00:06:35: Im besten Fall sogar noch günstiger, als dass was da war oder mindestens preisgleich?

00:06:42: Da sprichst du einen ganz guten Punkt an und dann wollte ich später zu kommen.

00:06:45: aber da schlagen wir direkt mal den Bogen hin.

00:06:47: Wir haben jetzt mit unserer Green Line ja über alle Gewerke weg, aber auch im Galaborger bereits einigen Produkte mit Rezyklarteiltingen Baustoffen und danach bestimmt auch nochmal kurz erklären kann, was das überhaupt genau ist und die wir ja teilweise ersetzt haben.

00:07:03: Und teilweise jetzt war wirklich das städte Produkt zum Beispiel in unserem TCE mit dem Traskompon, der würde ich komplett ersetzt habe.

00:07:10: Da gibt es den normalen TCE, sage ich mal einen Anführungszeichen gar nicht mehr, sondern der Nachhalt ist ja jetzt sehr normale.

00:07:18: Glaubst du?

00:07:19: Ist es überhaupt schon möglich dass wir quasi Produkte als Green Line einführen, die teurer sind und dann kauf werden?

00:07:27: Weil ich glaube nämlich da der Markt Gar nicht noch soweit ist, das heißt wenn wir es einführen.

00:07:33: Ist es nice to have aber ich habe halt noch keinen auf der Baustelle oder beim handel gehört.

00:07:38: er gesagt hat Mensch ihr habt euren tce auch wieder umgestellt hat finde ich ja richtig krasse.

00:07:42: so ehrlich muss man sein hab ihn nur nicht gehört.

00:07:43: ist cool dass man's hat und wenn man es angesprochen hat von manig wundern die säcke sehen ein bisschen anders aus dann kommt da auch mal an erkenntes necken und ist ja cool Aber teurer ist selbst nicht geworden.

00:07:52: Also da wird es mit Sicherheit recht gehen, weil so weit ist der Markt glaube ich noch nicht.

00:07:56: Dass die bewusst dazu bereit sind in der breiten Masse?

00:07:59: Nicht auf einer einzelnen Baustelle wo der Architekt das vielleicht vorfordert sondern in der Breiten Maske auch auf Privatbaustellen vor allem natürlich dass mehr Geld bezahlt für nachhaltige Mörtel und Nachhaltige Baustoffe.

00:08:09: Hey absolut also ganz klare Strategie von Seiten Siewart.

00:08:13: das muss preisgleich sein.

00:08:15: wir nehmen teilweise auch sogar Kosten im Kauf.

00:08:20: Weil wir aber einfach sagen, wir möchten gerne dieses Image haben.

00:08:23: Ich meine das tun wir auch.

00:08:23: ich habe eben über Motivation gesprochen und es tun wir nicht aus Selbstlosigkeit sondern das machen wir weil wir gerne in dem Bereich ein Vorreiter sein wollen.

00:08:33: In dem Bereich wo Menschen sagen ich möchte mich auch dieser Verantwortung stellen und das mache mit sie was.

00:08:38: Und wir versprechen uns dann natürlich auch von dass wir ein bisschen unser Image an der Stelle verbessern.

00:08:45: Es ist ein Balanceakt beim Nachhaltigkeit dass sich Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit ergänzen.

00:08:51: Und die Kosten dafür, die kann nicht unser Kunde

00:08:55: tragen.".

00:08:56: Das ist ein ganz klares Credo was wir auch bei Siebert haben und ich will dir eine Geschichte erzählen als wir vor drei Jahren mit dem Thema Rezyklate angefangen haben da wurden wir hier belächelt.

00:09:05: Da wurde gesagt es gibt davon nicht genug das ist sowieso viel zu teuer und wer will das denn schon haben?

00:09:13: Heute haben wir bis zu zwanzig dreißig, weil wir wissen dass das möglich ist ein ziel zwei hundert tausend tonnen von den rohstoffen die wir bis zwanzich dreißige einsetzen werden.

00:09:23: Wir haben ungefähr eins Prozent vier eins Prozent fünf Millionen Tonnen an Rohstoffe verkaufen oder verwenden ja genau allein bei siebert und wir wollen davon zwar Hundertzwanzig wenn man genau sind an Rohstoffen aus Rätsel aus Sekundärquelle also als Recyclingmaterial haben.

00:09:40: Wir glauben daran, dass das funktioniert.

00:09:43: Wir haben das festgestellt.

00:09:44: wir haben heute im Jahr zwanzig fünfundzwanzig.

00:09:46: zwanzichtausend sind also zehn prozent von dem was wir eigentlich uns als zielgesetz haben haben wir.

00:09:52: da hatten wir aber noch zwei Standorte.

00:09:54: jetzt Im letzten jahr sind zwei weitere dazugekommen und in diesem jahr hoffe ich dass vier weitere dazu kommen.

00:10:00: Das heißt also dieses dieses thema dass das geht das haben wir jetzt bewiesen.

00:10:04: aus der phase in der alle gelacht haben oder das nicht ernst genommen haben, sind wir jetzt in eine Phase wo wir sagen Das kann funktionieren.

00:10:13: Und das wäre niemals möglich gewesen wenn wir nicht Pioniere auf diesem Weg gefunden hätten.

00:10:18: und genau ist es auch mit den Kunden.

00:10:20: Wir suchen bei diesem Thema die Pionierer Die Bock haben dieses thema mal mit uns auszuprobieren Wohlgemerkt preisgleich weil du hast absolut recht Es gibt Studien die sagen man würde oder der kunde Der endkunde im baumarkt würde drei bis fünf prozent mehr an preis akzeptieren für ein nachhaltiges produkt.

00:10:41: ich

00:10:41: glaube das nicht.

00:10:43: Ich glaub vielleicht sogar der entkunde zum teil sogar schon weil glaube ich einfach die privatleute ja auch jetzt auch gesamtgesellschaftlich schon glaube ich gewissen mehr Fokus auf Nachhaltigkeit haben.

00:10:54: Also wenn jetzt ja auch siehst, also Anmeldung von E-Fahrzeugen steigt das Angebot von Biolemsmitteln, auch von veganer Vital-Schwingungsmittel im Supermarkt.

00:11:03: Das stimmt ja stetig zu, weil es mehr kaufelt als ich glaube schon dass der Privatkunde damit Sicherheit vielleicht im Baumart bezahlen würde.

00:11:09: aber der Privatkunde muss eben auch nicht wir schaffen und der Anwerker auf der Baustelle oder auch speziell der Gala-Bauer, der musiert schaffen.

00:11:17: Und wenn dann mal ganz doof gesagt die Pflasterfuge ne acht Prozent mehr kostet als normale Pflastafuge und der im Jahr sagen wir mal zehn tausend Euro für Pflasterfuge ausgibt dann das acht Prozent ist dann aber schon Geld.

00:11:31: Und das muss der halt wirtschaften und das muss die Privatperson in dem Sinne nicht, weil die Privatterson kann sich selber aussuchen bin ich bereit dafür mehr Geld zu bezahlen.

00:11:39: Der muss aber keine Mitarbeiter bezahlen, der muss keinen Vorpark am Laufen halten, er muss sein Unternehmen halt auf gut Deutsch nicht komplett im Gesamt am Lauf einhalten sondern muss halt nur seinen eigenen Haushalt quasi im Publikum haben.

00:11:53: und ich glaube deswegen kann ich mir schon vorstellen dass Studie vielleicht recht hat.

00:11:56: aber halt der Handwerker auf der Baustelle oder auch der Baustoffhandel, vielleicht noch weniger.

00:12:03: Vielleicht der Bauestoffhandeln noch eher?

00:12:05: Weil er dann ein bisschen Marge noch, ähnlich wie wir es haben halt einfach ein bisschen marge abgibt.

00:12:09: aber ich glaube vor allem der Handwerker.

00:12:11: Ich glaube dabei ist sich der Hund den Schwanz.

00:12:15: Ja absolut das ist ein ganz wichtiger Punkt den du ansprichst.

00:12:18: genau also in der Klarheit habe ich dass selber auch noch gar nicht gesehen.

00:12:20: aber du hast absolut recht genau es geht da auf der Ebene geht es ums Wirtschaften und ein wichtiger Punkt denn hab ich eben dem möchte ich ja unbedingt nochmal zu dem Punkt erwähnen.

00:12:30: Wir müssen das Thema Nachhaltigkeit mittlerweile – und das ist der Balanceakt, den die SIVAT auch hinbekommen muss – aus dem Bereich des Risikomanagements sehen.

00:12:40: Ich meine ein schönes praktisches Beispiel ist im Moment die Straße von Hormus wenn es um fossile Energien geht.

00:12:45: Ich mein stellen wir uns mal vor, wir hätten vor einigen Jahrzehnten schon gesagt lasst uns doch jetzt mal konsequent uns autark machen auch in ganz Deutschland!

00:12:55: Und wir tendieren dazu immer so eine kurzfristige Sichtweise an den Tag zu legen.

00:13:01: Irgendwie ist unser Wirtschaftssystem auch so gestaltet, dass wir immer diese kurzfristigen Sichtweisen haben.

00:13:05: aber hätten wir die langfristiger und es gibt Studien die sagen wenn wir das so weiter laufen lassen dann wird das alles viel viel teurer werden als wenn wir jetzt die richtigen Schritte gehen würden.

00:13:19: Das ist aus meiner Sicht ein super Verkaufsargument, auch gegenüber der Führung in einem Unternehmen das auch mal aus der Risikobrelle zu sehen.

00:13:27: jetzt zu sagen es ist der Moment indem wir... Ich meine das E-Auto ist heute günstiger und ich sehe in dieser Welt im Moment nicht dass ... die Konflikte auf diesem Planeten, um immer weniger Ressourcen.

00:13:40: Um immer weniger Wasser... ...um immer sauberere Flüsse und was auch immer!

00:13:45: Ich sehe diese Ressource nicht schwinden.

00:13:47: Und das typische Modell, was ein Mensch dann fährt ist ich bin der Stärkere also zieh's durch.

00:13:52: von daher wäre es klug sich in so einer Welt unabhängig zu machen.

00:13:58: Jetzt hast du es ja schon öfter gesagt vielleicht sollten wir da nochmal kurz darauf eingehen weil das ist ja auch die Frage die kommt wenn wir beim Kunden Draußen über recyklarthaltige Produkte sprechen und recyklarte Mörte, recyklate Flasterfunkmörte etc.

00:14:15: Da ist ja erst mal die... Was ist da überhaupt?

00:14:19: Und vor allem aber schlechter in der Qualität ist das nicht.

00:14:23: Das sind genau die Fragen, die draußen auf der Baustelle dann wirklich beschäftigen.

00:14:27: Also vielleicht einmal umlauch jeden abzuholen.

00:14:31: Ich bin natürlich abgeholt durch unsere internen Fortbildungen, die wir natürlich auch hatten.

00:14:36: Aber um vielleicht auch mal unsere Zuhörer da zu holen also wie genau?

00:14:40: Wenn wir über recyklartheitige Mörtel sprechen was genau ist der Unterschied und wo holen wir diese diese Rezeuglingeanteil überhaupt her?

00:14:48: Ja tolle Frage!

00:14:50: Ich meine Deutschland ist ja alles genommen

00:14:52: das stimmt

00:14:53: Das ist ja manchmal ätzend und manchmal ist es auch gut.

00:14:57: Weil beim Thema Rezyklate ist das in unserer Ansicht nach sehr gut, weil es gibt eine Gesteinsnormen.

00:15:03: Die zwölf, sechshundertzwanzig ist das glaube ich.

00:15:06: und da wird ganz klar gesagt wie muss eine natürliche Gesteinzkönnung aussehen?

00:15:10: Wie viele Fremdstoffe dürfen da drin sein von welchen Materialien dies das und jenes?

00:15:15: Da steht auch Asbest drin!

00:15:16: Alles Mögliche ist da drin Und wir nehmen am Ende für unser Material Nehmen wir nur Ware an die nach dieser Gesteinstorm auch zertifiziert wurde.

00:15:27: Parallel dazu macht natürlich sowohl unser Recyclinglieferant Proben von dem Material, was reinkommt, was er überhaupt annimmt und wenn das in unsere Wehr kommt machen wir es natürlich auch nicht bei jeder Probe aber auf jeden Fall stichprobenartig.

00:15:47: und vielleicht die, die wir nicht geprobt haben ist wahrscheinlich sogar beim beim Annehmen verprobt, weil Recyclingunternehmer auch verstanden, dass sie eigentlich kein Abbruch unternehmen mehr sind.

00:15:57: Sondern die Recylingunternehmenden der Zukunft werden Rückbauunternehmen und die wissen ganz genau was muss auf welchen Haufen?

00:16:04: Und diese Mitarbeiter, die sind geschult, weil die auch erkannt haben so können die auch wieder mehr Geld verdienen wenn da ein reines Material liegt als den Mischhaufen, den nur noch auf die Deponie fährst.

00:16:13: Das wollte ich gerade sagen.

00:16:15: also von Prinzip reden wir ja über Bauschutt.

00:16:18: Das heißt, wir reden übersortiert an Bauschut der beim Abbruchunternehmen, beim Recyclingunternehmen ankommt und der quasi für uns als Vorlieferant mal ganz erlaubt gesagt diesen bauschutt schreddert, geprüft nach Inhaltsstoffen das also die da nur Inhaltschaften verbaut worden sind die eben nach der Norm auch in Produkte reindürfen.

00:16:37: Und dass verwenden wir dann quasi Als Grundlage dann für unsere Mörtel Anstatt dass wir halt neue Und also neue oder ich sage mal neu natürliche Ressourcen verwenden.

00:16:51: Also vom Prinzip reden wir über, ja überverwertbaren Bauschuht.

00:16:54: Ja ganz genau, ganz genau.

00:16:57: Wir hatten auch mal Ich meine wir verproben diese Dinge auch immer im Labor.

00:17:01: Wir haben immer mal wieder so neue Rezyklatlieferanten neue Materialien und hatten wir bei einem hatten wir das Alles sah gut aus, Labor war alles tutti.

00:17:09: Und dann haben wir es angemischt, haben was probiert mit Wasser angemischt und dann hatten wir einen eigenartigen Geruch.

00:17:15: Und den wollen wir natürlich nicht da drin haben weil gerade Thema Vertrauen ist das überhaupt was?

00:17:21: Ich meine dass wird die Zukunft sein, dass immer mehr recycelt wird aber trotzdem muss man ja die Vertrauensbasis aufrecht halten.

00:17:27: und dann wo kommt dieser Geruch her?

00:17:29: Wir haben das in einem Labor getestet, haben das extern testen lassen.

00:17:33: Wo kommt dieser geruch her?

00:17:34: Es konnte uns keiner nachweisen, dass da irgendwelche Stoffe drin sind, die irgendwie gesund als gefährd sind und was auch immer.

00:17:40: Das war nicht mehr nachweisbar!

00:17:42: Trotzdem war der Geruch da.

00:17:43: Wer muss für das Material natürlich nicht entschieden?

00:17:46: Da geht es definitiv um Vertrauen.

00:17:47: Also das glaube ich, weil genau dann fühlt sich ja auch der Baustelle bestätigt, dass es eben doch nicht das Gleiche ist oder doch dann nicht gleichwertig ist und dann wird's definitiv auch nicht genommen.

00:18:00: also da bin ich bei euch.

00:18:03: Das wird so nicht funktionieren oder akzeptiert werden muss halt allein von der Haptik vom Anmischverhalten von der Konsistenz, auch vom Geruch.

00:18:18: mit Sicherheit muss es glaube ich schon wirklich sehr ähnlich sein wenn nicht identisch das ist dann auch wirklich angenommen wird oder dass es dann vielleicht auch im Optimalfall vielleicht sogar gar nicht auffällt.

00:18:28: also um bei unserem Beispiel vom Eingang zu bleiben.

00:18:31: Ich glaube mal, dass den Allermeisten das beim TCE noch gar nicht aufgefallen wird weder beim Handeln noch bei Baustelle, dass das überhaupt umgestellt ist.

00:18:41: Weil die sich die Säcke so genauer nicht angucken und da sind es dann halt natürlich.

00:18:44: eigentlich spricht dann wiederum für uns, dass es eben nicht aufgefallen ist weil eben Material sich genauso gut verarbeiten lässt ohne dass er etwas negativ auffällt wie eben vorher.

00:18:56: ja weil wir hatten ja vorher auch gute Produkte und wir müssen ja natürlich unsere Produkte immer weiterentwickeln.

00:19:02: aber der TCE oder auch sagen wir mal Fertiger Wettungsmörtel, also im Galabauthema zu bleiben.

00:19:08: Die haben ja sehr gut funktioniert und da hatten wir eh schon eine extrem hohe Qualität im Standard.

00:19:13: Und dann gilt es eigentlich wenn diese nachhaltig mit Rezyklat nicht auffällt, dass sie verändert worden ist, dann spricht das eben dafür, dass da ein guter Arbeit geleistet worden ist.

00:19:22: Also ist dieses Nicht-Auffallen eigentlich das größte Lob?

00:19:26: Ja

00:19:26: in der Tat so soll's sein!

00:19:28: Genau.

00:19:29: Und am Ende muss ich sagen, ich finde es natürlich schön wenn... Ich find's schade, wenn das nicht bemerkt wird was wir da versuchen und was wir tun und womit wir Erfolg haben weil ich würde mir natürlich schon wünschen dass unsere Kunden auch die Gala-Bauer daraus sich diesem Thema mit uns auf eine Reise machen und einfach Teil von dieser Story werden?

00:19:48: ne?

00:19:49: Weil ohne sie schaffen wir es nicht.

00:19:51: und gleichzeitig finde Gala-Bauer auch eine schöne Sache zu sagen, du das ist jetzt der neue Standard.

00:19:58: Weil wir müssen uns doch auch um die Verantwortung für diesen Planeten kümmern und dass es einfach natürlich wird.

00:20:03: Preis gleich!

00:20:05: Das ist definitiv ein Punkt muss man immer dazusagen.

00:20:07: Aber da sind wir glaube ich dann nämlich auch beim Punkt den ich eigentlich auch noch ansprechen wollte.

00:20:13: Was glaubst denn was passieren muss?

00:20:16: Also letzten Endes um vielleicht auch im Gala Bord zu bleiben... Der Gala Bau tituliert sich ja immer so ein Stück weit als Grüne Branche Natürlich eben vor allem, weil es viel draußen stattfindet.

00:20:27: Man viel mit Pflanzen arbeitet in sehr vielen der Natur und natürlich auch viel mit natürlichen Produkten, Pflanzenbäume

00:20:36: etc.,

00:20:37: Rasen arbeitet definiert sich ja schon als grüne Branche.

00:20:42: Und was glaubst du denn?

00:20:44: Was muss denn zum Beispiel passieren dass der Gala-Bau da auch als grüne Branche dann auch im Sinne von grün und nachhaltig eventuell eine Vorreiterrolle denn auch einnehmen kann und dann eventuell auch vielleicht in anderen Gewerken den Fokus darauf ein bisschen mehr richten kann.

00:21:01: Also was kann der Gala-Bauer da tun?

00:21:03: Und was können wir vielleicht auch als Industrie oder auch als Baustoffhandel, als Dritter Partner im Bund dafür tun, da wirklich beim Gala Bauer das Bewusstsein zu erhöhen, da vielleicht noch ein bisschen auf der Baustelle und im Unternehmen auch das zu leben.

00:21:23: Ja, das ist eine interessante Frage.

00:21:25: also für einen Fachentwerker würde ich jetzt mal vorsichtig sagen sind die Möglichkeiten begrenzt weil erstmal müssen wir als Baustofflieferant unsere Rolle dort einnehmen diese Transformation voranzubringen weil das eigentlich auch der größte CO-Zweifussabdruck ist.

00:21:48: Unsere Produkte sind der größste Ressourcenfresser von all dem, was auf der Baustelle tatsächlich

00:21:53: stattfindet.".

00:21:54: Das heißt für den Fachhandwerker ist es meiner Ansicht nach ... Der kann sich erst mal ein bisschen zurücklehnen und sagen hey ich bin offen... Das ist die Quintessenz!

00:22:05: Was sollte einen Fachhandwerkern oder einen Gala-Bauer da draußen tun?

00:22:09: Ich bin offen für diese neuen Themen.

00:22:11: wenn ein Unternehmen da etwas hat.

00:22:14: Ich probiere das mal aus Und gleichzeitig kann er natürlich ein bisschen an seinem Image auch arbeiten.

00:22:19: Wie wäre es denn mal mit einem Elektro-Bully und einfach mich sicher auch mal mit solchen Sachen zu beschäftigen?

00:22:24: Nee, per Vornlage oben aufs Dach vielleicht eine eigene Ladeinfrastruktur um die Bullys zu laden.

00:22:29: das sind so meiner Ansicht nach die Kernfaktoren Die einen Gala Bauer auch in seiner Haltung und in seiner Identität dass er in einer grünen Branche arbeitet auch einfach dafür spricht.

00:22:45: Aber ganz ehrlich, am Ende geht es dort wie du schön beschrieben hast.

00:22:48: Es geht ums Geld verdienen.

00:22:51: Das ist mittlerweile wirtschaftlich wenn man sich da auf erneuerbare Energien, auf Strom, Ökostrom und so weiter umstellt.

00:22:57: aber die Hauptaufgabe bei diesem Thema liegt bei uns als Hersteller.

00:23:04: Allein ja weil wir natürlich auch bei der Größe, die wir eben als Hersterler haben, die eben einen... Sag mal durchschnittlicher Galabor Betrieb.

00:23:10: Ich meine es sich die Großkonzerne, die das auch gibt sondern würde ich der Durchschnittliche Galabor Meister betriebe draußen diese Vorgaben natürlich auch nicht erfüllen muss.

00:23:19: Das heißt da ist dann wahrscheinlich wirklich eine intrinsische Motivation geschuldet, die wahrscheinlich ein Geschäftsführer oder ein Meister in diesem Unternehmen eben mitbringen muss was zu verändern um das eben anzustoßen.

00:23:33: aber wahrscheinlich ist es dann eher vielleicht in meinem einen oder meiner Meinung nach, vielleicht dann wirklich so am ehesten.

00:23:40: Das ist schon durch uns kommen kann dass er eben vielleicht auch ganz unbewusst sagen kann wenn er es am Anfang gar nicht wusste dann wusste ich verarbeite ja bereits seit zwei Jahren die zyklateilige Produkte das heißt ich habe ja dadurch da sich mit tubark arbeite dadurch dass ich mit tubartprodukten und gesiebert produkten arbeite bin ich alleine schon nachhaltiger und ich glaube das ist was wir vielleicht noch viel mehr nach außen tragen müssen im Vertrieb, über den Baustoff handelt auch als Firma.

00:24:10: Da einverdienstes Wusstentz hören, dass er eigentlich gar nicht so viel machen muss um danach haltiger zu sein sondern das ist dem Unternehmer draußen ja schon reicht wenn er eben mit unserem Produkten arbeitet dann erfüllt er quasi oder dann tut er schon einen ersten Schritt quasi in die Richtgerichtung

00:24:25: genau und ich finde es auch... Es ist nicht unerheblich dieser Schritt weil ich muss erstmal meine Meinung verändern Ich muss meine innere Haltung zu diesem Thema, weil diese Gesellschaft auch der ganze Zwang dieses ganze Fingerpointing beim Thema Nachhaltigkeit.

00:24:40: Das hat uns als Gesellschaft auch dazu geführt dass wir grundsätzlich mal sagen, boah geh mir weg mit diesem Thema und das ist nicht so einfach eine innere haltung und Meinung wieder nochmal zu überdenken und zu sagen ich bin diesen Thema erstmal offen gegenüber.

00:24:53: also es ist schon nicht ganz einfach auch dass diese neue Haltung die ich oder wie als Siebert uns wünschen würden die auch wirklich einzunehmen.

00:25:06: Das ist mit Aufwand verbunden, innerlich.

00:25:08: Ich meine das merkt man ja auch schon fast beim allgemeingesellschaftlichen Thema dass man ja also ich kenne selber.

00:25:16: Also ich fahre jetzt, weil sie über das Angebot macht bereits seit über vier Jahren den E-Auto als Dienstwagen einfach weil das Angebote da war und ich es mal ausprobieren wollte.

00:25:25: Das war natürlich auch schon der wirtschaftliche Anreiz, den man natürlich auch da hat.

00:25:30: Hat mir jetzt aber ein zweites bestellt eben weil's mir einfach so einen Spaß macht Aber... Ein

00:25:34: zweites ist also, das erste hast du noch behalten?

00:25:36: Nein, nein.

00:25:36: Also als ich den abgeben muss, da habe ich mir wieder eins geholt, weil es dir so ein Spaß gemacht hat, das auch anzufahren.

00:25:42: und allein da merkt man ja und auf dem Punkt wollte ich den nun nicht angesprochen haben dass man das erst mal in die Köpfe bringen muss das Thema, weil's eben eine Meinung ändern muss sowohl im privaten als auch im beruflichen Umfeld und auch im siebert internen Umfeld war das schon viel.

00:26:00: Augen rollen und komisch gucken, als man vor vier Jahren ich sage mal zu einem Vertrieb-Meeting gekommen ist laut zum Baustoff fanden oder zur Baustelle gekommen ist.

00:26:07: Und du bist da mit dem reinen E-Auto angekommen.

00:26:09: Da hast du schon eine Veränderung gemerkt in den letzten Jahren.

00:26:14: Du merkst ja auch, wir sitzen hier gerade in Osterbrück.

00:26:16: Ich weiß gar nicht wie viele Wallboxen hier mittlerweile haben.

00:26:19: Und man muss sagen also vor drei, vier Jahren, als ich meinem E-auto hier angekommen bin, habe ich immer eine Wallbox bekommen.

00:26:25: Mittlerweile habe ich manchmal ein Problem trotz der fünfzehn Wallboxes Das mit der Weile gefühlt, die jeder belegt ist.

00:26:32: Also vorhin braucht nur noch eine Freie sich ankommen in heute Vormittag.

00:26:36: Und genau was ich damit ja sagen wollte, ist eben halt genau dieses Thema dass man das eben in die Köpfe noch mehr bringen muss allerdings auch natürlich eine persönliche Veränderung da auch stattfinden sollte und das dann eben automatisch auf den Baustellen ankommt weil das ist auch das was ich in den letzten ein zwei Folgen ja auch zum thema frontengaler bauen gelieser und julia besprochen habe.

00:26:58: Letzte Endes ist ja das, was draußen auf den Baustellen passiert.

00:27:00: Auch nur ein Abbild von vielen gesellschaftlichen Punkten und da ist ja gesamtgesellschaftlich einfach ein Thema dass sich dieses Thema Nachhaltigkeit daher auch noch weiterentwickeln muss.

00:27:10: Und das ist auch meine tägliche Aufgabe.

00:27:12: also in meinem Job als Nachhaltigkeitsmanager laufe ich sicher nicht durch offene Türen oder alle heißen mich herzlich willkommen sondern es geht immer darum sich anzuhören auch wo die Menschen dastehen das auch wertzuschätzen, also die Veränderung findet auch bei diesem Thema nie statt indem ich mit dem Finger auf jemanden zeige oder mich auf die Straße klebe.

00:27:35: Sondern die Veranderung findet immer da statt wo mein Gegenüber sich wertgeschätzt fühlt für die Meinung die er hat.

00:27:42: und erst wenn ich das wertschätzen kann können wir in einen Dialog gehen.

00:27:47: Erst dann öffnet man sich überhaupt für etwas Neues und das verkennen wir oft auch, alle die für dieses Thema Nachhaltigkeit kämpfen.

00:27:54: Das ist immer so ein Kampf!

00:27:56: Ich sag's schon...

00:27:57: Man muss sich viel erklären.

00:27:59: Genau und

00:28:00: es geht aber viel einfacher wenn man selber ein bisschen Open Mindeter ist, sich auch mal dem gegenüber Wertschätzen zu verhalten anstatt immer zu sagen Du bist aber jetzt ein Umweltzünder oder so, ne?

00:28:12: Da machen die Menschen sofort dicht.

00:28:14: Und so geht es mir auch wenn ich hier durch die Unternehmengeher eine Nachhaltigkeitsstrategie mit den Leuten ausarbeite.

00:28:20: da geht es immer darum dass ich frage was ist denn möglich?

00:28:24: Was können wir uns denn vorstellen?

00:28:26: und dann entscheiden Menschen das selber für sich wie viele Schritte sie gehen wollen.

00:28:31: und dann zeigen wir auch nicht mit dem Finger aufeinander untereinander und sagen die anderen sollen erst mal anfangen sondern es geht immer darum was ist mein nächster schritt.

00:28:40: Und dann funktioniert das langsam.

00:28:42: aber die zeit brauchen wir glaube

00:28:44: ich also muss auch funktionieren weil ansonsten würden wir um das auch mal wieder auf vielleicht an auf die Baustelle zu projizieren war sonst verlieren wir auch kunden Wenn wir jetzt hingemüren und sagen, du musst jetzt aber bitte unsere klartheitigen Produkte nutzen.

00:28:58: Und du musst deine Baustellen nachhaltig herstellen.

00:29:01: Das funktioniert nicht!

00:29:02: Dann werden wir Kunden verlieren, dann werden wir Baustelle verlieren und vor allem auch Vertrauen verlieren.

00:29:09: Sondern es geht sich genau darum, dass man einfach dieses Vertrauen gemeinsam aufzubauen und da eben Schritt für Schritt zu machen.

00:29:16: Du hast das ja auch angesprochen, Nachhaltigkeit Manager ist.

00:29:20: mit Sicherheit Wie viele, also wie viele Kollegen kennst du jetzt so aus der Baustoffrollen?

00:29:26: Die das auch machen?

00:29:26: oder bist du da vielleicht im Vergleiche zu der der Unternehmen.

00:29:31: Ob jetzt dann Baustopfhandel oder Bauindustrie noch so ein so einen Unicorn?

00:29:34: Nein,

00:29:35: geil!

00:29:38: Das Schöne ist ich umgebe mich auch manchmal mit Menschen in meinem beruflichen Alltag die... Die in der gleichen Branche sind die gleiche Sprache sprechen wie ich.

00:29:48: Das heißt also, ich habe durchaus auch einen Teil Wohlfühlzone.

00:29:50: das ist auch ein anderen Unternehmen Nachhaltigkeitsmanager zu haben.

00:29:54: Ich bin noch bei der deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen im Bauprodukte Beirat.

00:29:59: Ich merke wie groß die Anstrengung und das Engagement vieler vieler Menschen isst um auch wirklich genau auf die gleiche Art und Weise, wie ich es eben beschrieben habe das Thema Nachhaltigkeit immer mehr in das Bewusstsein der Menschen zu holen.

00:30:11: Es gibt natürlich auch immer sehr viele, die dann immer noch mit dem Zeigefinger auf irgendetwas deuten und so.

00:30:16: aber grundsätzlich gibt es im meinem Umfeld sehr viele die sich sehr für dieses Thema engagieren.

00:30:24: Und dann gibt es natürlich die anderen Sechzig-Siebzig Prozent wo's für mich auch immer... Ich bin im Endeffekt selber Pionier bei der Veränderung einer fest befahrenden Meinung.

00:30:40: Und da bin ich durchaus auch nicht gerade ein gern gesehener Gast, aber es gibt auch wirklich einen großen Teil meiner Arbeit wo ich mit anderen Menschen zu tun habe die wirklich Bock auf dieses Thema haben und diese Veränderungen vorantreiben.

00:30:54: Ja, ich glaube auch um da mal unbezahlte Währung zu machen.

00:30:58: Wer da mal einen Einblick bekommen will, glaube ich in diese veranstaltete Diöpter kann der glaube ich auch ganz gut bei LinkedIn mal reinfolgen ne?

00:31:04: Also da gibt es dann durchaus mal echt interessante Einblicke.

00:31:07: ja in die Veranstaltung, die ist dann doch auch zu dem Thema bereits in der Baustoffbranche gibt.

00:31:12: also dass das Thema durchaus mehr an Präsenz in der gesamten Branche findet und dadurch natürlich zwangsteuerlich dann auch im Gala-Bau um dann vielleicht auch noch mal zu den Produkten zum Gala-Bau zu kommen.

00:31:26: Also ich hatte ja schon gesagt, wir haben ein TCE, der mit dabei logezyklarthaltig ist... Wir sind mit dem Ruhzuckbeton, sind bei einer Mit Sicherheit eins unserer Flaggschiffprodukte ja auch schon soweit.

00:31:39: Ich weiß es natürlich dass wir an anderen Produkten nur dran sind, denn da eventuell schon mit anderen Produken so weit, das man schonmal spoilern kann was da eventuel noch an Produkt kommen könnte.

00:31:50: Es gibt ja dieses Jahr auch noch die Messe, ob man da eventuell schon so weit sein könnte dass man sagen kann hey da kommt im Gala-Bau auch noch ein paar Green Line Produkte nach.

00:31:59: weil ich sage mal wir haben in anderen Bereichen ja schon mehr Green Line Projekte als vor der Zeit im Gartenlandschutzbau bei Thubak Mit drinnen kann man da schon was spoilern, darfst du ja schon etwas verraten ohne Ärger von Entritz mitkommen oder

00:32:08: heuer.

00:32:09: Ich weiß nicht ob der Entritt mich jetzt hier den nächsten Mal aus dem Podcast rauszieht aber ich glaube dass er daran ist ein Pflaster Fugenmörtel mit Rezyklaten auszustatten.

00:32:19: zumindest ist das Werk hat glaube ich Rezy klart und ich glaube er verprobt gerade.

00:32:24: ich weiß gar nicht wie seine Produkt Einführungsstrategie es Anfang nächsten Jahres Vielleicht schafft das auch bis Ende des Jahres, ich weiß es nicht.

00:32:31: Aber das wäre natürlich schon meiner Ansicht nach ein Gamechanger, weil wir da noch mal die Marke Tubark mitstärken.

00:32:36: Im Moment treten wir viel mit der Marke Quickmix auf in so eine Rezyklate und damit wir als Siewart, damit dieser Weg verstanden wird müssen wir als Arbeitgebermarke Siewart ... unsere Produktmarken dann am Ende auch mit Produkten ausstatten und da wäre der Pflaster Fugenmörder von Thuback natürlich eine absolut hervorragende Wahl.

00:32:55: Ich hoffe, dass es klappt!

00:32:56: Ich glaube die sind noch in der Entwicklung ob das wirklich funktioniert?

00:32:59: Soweit ich weiß, sind sie auch noch in Entwicklung.

00:33:00: aber ich glaub man kann schon soweit spoilern, dass wir da dran sind weil ich glaube, ich halte das nämlich deswegen habe ich's bewusst angesprochen auch für wichtig.

00:33:07: wenn du mal genau sagst, wir haben ja sowohl bei Quickneaks als wobei bei Akkurit vielleicht mal zu sagen akkurit ist unsere WDVS Putsch Schiene Wir sind hier ein sehr galaborlastiger Podcast ist das ja.

00:33:18: nochmal erwähnen, um dann auch unsere Hörer abzuholen.

00:33:22: Ich muss mal ein bisschen aufpassen weil ich bin natürlich gedanklich.

00:33:26: Das ist auch vollkommen okay!

00:33:28: Deswegen mache ich das dann und versuche es immer aus der Tuba-Gala-Warschine für unsere Höre einzuordnen.

00:33:35: Deswegen haben wir bei Akkuritum Quickmix von den Produkten schon etwas breiter aufgestellt.

00:33:39: Und ich glaube nämlich dass es da vielleicht auch als Aufgabenstellung dann für dich und auch für Android natürlich, der ja auch schon zu Gast war ist da nämlich noch andere Produkte dann zu bringen.

00:33:49: Und ich glaube, da wäre ein Pflasterfummel nämlich echt ein Gamechanger weil wir dann nämlich mal ein Produkt bei Tuber mit drin hätten was auch in diese Gestaltung mit reingeht also eine bewusste Entscheidung mit rein geht, weil bisher haben wir ja mit wenn man Huckzuckbeton der schon sehr galabor das sie ist auf wenn er unter der Quickmix Lager läuft und einen TCE oder einen TDM oder so mit rein nimmt.

00:34:07: das sind ja Produkte.

00:34:09: es ist ja keine bewusster Entscheidung.

00:34:10: im TCE brauche ich eh Das reimt die Tuas, das war jetzt gar nicht bewusst.

00:34:14: Aber ein TCE wird eh benutzt beim Baustoffhandel und auf der Baustelle.

00:34:19: Da war das einfach nur ein Ersetzen was keine Wussteentscheidung ist mit den Pflasterfunkmörteln.

00:34:23: Pflastafunkmörten sind stückweit im Vergleich zu anderen Produkten halt ja eine gestalterische Entscheidung.

00:34:28: D.h.,

00:34:30: ich lege einem Gala-Bauer oder dann neben dem privaten Bauern bekommt er ne Musterfunkmappe und sucht dann schon ne Farbe und dann auch profussten Produkt aus.

00:34:39: Und wenn man dann sagen kann hey ich hab hier wirklich einen Kohlenpflasterfunkel, der farblich echt schön gestalterisch ist und gleichermaßen dann noch nachhaltig ist.

00:34:48: Und dann vom Preis passen das wäre halt.

00:34:50: dann würde ich meinen Produkt meiner Meinung nach als erste Produkt wo wir bei Thubak dann wirklich auch mal richtig mit rausgehen könnten und ich glaube dass wäre schon wichtig um uns da auch am Markt zu positionieren dann eben auch im Gartenlandschaftsbau zu positioniern weil da fehlen glaub ich für uns gerade noch so ein bisschen Sag ich mal bei Tuba, so ein bisschen die Werkzeuge noch.

00:35:11: Weil wir eben nur diese absoluten Standardprodukte bis hin in diesen nachhaltigen Bereich haben.

00:35:16: Ja genau ja.

00:35:17: das ist noch alles.

00:35:18: was Produktebene eingeht sind wir am Anfang noch.

00:35:23: Wir müssen jetzt aus der Ebene dass wir Rezyklate auf unseren Anlagen haben und da ganz spezielle Produkte müssen wir jetzt natürlich die Skalierung schaffen wenn jede Marke absolut richtig.

00:35:34: Jetzt hast ja schon gesagt, die Werke werden immer mehr.

00:35:36: Was ist vielleicht ohne das jetzt zutechnisch werden zu lassen?

00:35:40: Was ist denn die besondere Herausforderung was unsere Werke mitbringen müssen damit diese Produkte überhaupt herstellen können?

00:35:47: weil ich sage mal der sehr einfach und so dachte ich es ehrlich gesagt am Anfang auch da denkt man erst einmal gut wir sagen Das sind natürliche Baustoffe und die Qualität ist dieselbe.

00:35:59: Warum kann es nicht jedes Werk verarbeiten?

00:36:01: Also was müssen diese Werke mitbringen, damit sie da auf diese recyklarthaltigen Baustufe setzen können?

00:36:08: Warum können wir das nicht eins zu eins ersetzen mit den Ressourcen, die bisher da sind?

00:36:14: Grundsätzlich ist es schwierig.

00:36:16: Wir sind ja sehr regional gebunden.

00:36:18: Wenn wir Werke haben, müssen wir erst mal in der Region... einen Rezyklatlieferanten finden, damit sich das wirtschaftlich für uns überhaupt abbilden lässt.

00:36:26: Fahren wir mehr als dreißig Kilometer aus unserem Werk herum wird es schon unrentabel.

00:36:33: Das ist der erste Punkt also überhaupt oder der erste limitierende Faktor ist überhaupt ein Rezyklatlieferantier in der Nähe der uns die Qualität liefern kann.

00:36:42: Wir bewegen uns da im Bereich was wir fordern von einer Qualität her ist krasser als dass was die Recyclingunternehmen überhaupt gewohnt sind.

00:36:50: Und jetzt muss man sich vorstellen, die setzen tausende und hunderttausende von Tonnen um.

00:36:55: Dann kommen wir an und sagen, wir hätten gerne im Jahr mal fünf Tausend.

00:36:59: Dafür machen die nicht einen Finger krumm.

00:37:03: Das heißt es geht auch wieder ums Geldverdiener!

00:37:06: Wenn wir's dann gefunden haben... Wir haben ja wenn man sich unser Produktionsprozess anguckt ganz vereinfacht gesagt, da sind ganz viele Silos, Materialien drin Und unten ist ein zentraler Raum der Mischer, wo das alles reingeschmissen wird und hinten rauskommt ein Produkt.

00:37:27: Jetzt sind natürlich nicht unendlich Silos vorhanden.

00:37:29: Die SIVAT hat natürlich nicht gesagt ach lass mal gucken vielleicht in zwanzig Jahren brauchen wir vielleicht noch sechs weitere.

00:37:35: Genau das ist der Grund.

00:37:37: man muss erstmal taktisch gucken was können wir möglicherweise an Rohstoff-Silos austauschen um da einen Rezyklat rein zu machen weil wir natürlich nicht hundert Prozent Rezyklat zukünftig unsere Produkte machen, das ist einfach ein zu großer Risikofaktor.

00:37:50: Und deswegen brauchen wir mehr Silos!

00:37:53: Das ist also mit Investitionen verbunden – hundertfünfzig bis zweihunderttausend Euro pro Silo.

00:37:58: und auch das sind ja Schwierigkeiten vor dem wir stehen bei diesen Themen.

00:38:03: D.h.,

00:38:03: das Problem sind gar nicht die Anlagen an sich sondern das Probleme sind einfach ganz offensichtliche Punkte wie wo schaffen wir Platz dafür?

00:38:12: Wie kriege ich das überhaupt?

00:38:14: halbwegs regional überhaupt hin um die Kosten.

00:38:16: Da sind wir wieder bei Preisgleichheit, genau um die Kosten an den Someranen zu halten das für die Produkte dann eben zum interessanten und wirklich markgerechten Preis dann anbieten können.

00:38:25: Das heißt, die Anlagen können tatsächlich die recyklarthaltigen Baustoffe genauso verwerten wie die Ressourcen, die bisher da sind.

00:38:33: Guck mal, da hab ich auch noch was gelernt.

00:38:35: Das waren wir so nämlich auch noch nicht bewusst.

00:38:37: Also das mit der Regionalität, das waren wir schon bewusst aber... Ich dachte tatsächlich auch dass die Anlagen noch speziell etwas mitbringen müssen und dass wir dann in unserer Flaktschiffe an die Rosenau uns ja einfach diese Anlagen schon haben, die wir halt woanders nicht haben.

00:38:51: Wir hatten zum Beispiel in Stockstadt ist jetzt ab Anfang dieses Jahres es Stockstadt an den Start gegangen.

00:38:58: Im letzten Jahr Mai hatten wir es schon fertig Und dann haben wir festgestellt, dass ab und an mal Metallteilchen in dem Material ist.

00:39:07: Also zurück auf Anfang... Metallapscheider installieren, dann brauchst du wieder sechs Monate bis in Metallapsscheider da überhaupt installiert wurde.

00:39:17: Sechs

00:39:17: Monate?

00:39:18: Ja es hat am Ende glaube ich sieben... Ich würde sogar vielleicht noch ein bisschen länger sagen.

00:39:22: Bis der Metallapschalter dann da war, das hat auch sechzigtausend Euro gekostet an Investitionen.

00:39:27: damit über dem Förderband dieser automatischen Metallapschilder muss er dann... Du brauchst ja auch wieder alle Normen einhalten, Arbeitsschutz und so weiter und sofort.

00:39:37: und damit dieser Metallapschiader dann am Ende dort installiert wurden ... haben wir ungefähr sieben, acht Monate verloren... ... bis wir dann jetzt am ersten und zweiten Anstalt gegangen sind.

00:39:45: Das sind so Kleinigkeiten, ne?

00:39:46: Aber da merkt man der Teufel liegt da wirklich im Detail um das am Ende auch wirklich hinzukriegen.

00:39:52: Aber merkst du denn...?

00:39:54: Um das Thema vielleicht dann zum Abschluss zu bringen auch merkst du denn in den Werken rennste mit Sicherheit nicht nur offene Türen ein oder?

00:40:03: Das ist ja auch eine Veränderung in den Bergen vom Arbeitsprozess und auch von der Beschaffung der Materialien usw.

00:40:10: Und sofort wird da Metall-Abscheider installiert, ich weiß nicht was alles.

00:40:15: Da muss ja mit Sicherheit auch das Team im Werk her erst mal mitspielen.

00:40:18: Also mit Sicherheit viel Arbeit die du da auch in den werken am Vorort erstmal leisten musst.

00:40:22: Ja,

00:40:22: das ist absolut Kevin, du hast absolut recht.

00:40:24: Es ist genau das was ihr im Endeffekt als Vertriebler draußen auch mit den Kunden besprechen müsst.

00:40:31: Jemanden zu sagen hey sei Teil dieser Reise also ihnen überhaupt erstmal aus dieser abhaltenden, abneigenden Haltung überhaupt erst mal eine neue Welt zu bewegen?

00:40:40: Das passiert natürlich auch genau bei diesen Produktionsprozessen oder bei diesen Veränderungs-Prozessen innerhalb des Unternehmens.

00:40:46: und genau das sind im Endefekt auch Kernaufgaben die ich habe.

00:40:49: dass sich mit einem Werksleiter spreche sage Wie fühlt es sich für dich richtig an?

00:40:53: Wie können wir das machen?

00:40:55: und dass ich's nicht einfach überschülpe, sondern dass... Und die Menschen sind aber bereit.

00:40:59: Aber der entscheidende Faktor, dass die Menschen wirklich sagen Ich mach damit ist, dass sie mit all ihren Bedenken gehört werden und trotzdem so mutig sind, es zu tun.

00:41:13: Und am Ende machen alle positive Erfahrungen.

00:41:16: bis jetzt!

00:41:18: Das ist schon mal gut, wenn die Erfahrungen positiv sind.

00:41:21: Da sind wir wieder bei den Produkten auch.

00:41:22: Wenn die Produkte nämlich preisgleich und qualitätsgleich sind dann ist die Erfahrung da nämlich auch positiv und da muss ich ja noch nicht mal etwas verbessern.

00:41:30: Ich muss ja die Produkte nicht unbedingt verbessern also wenn das Produkt funktioniert aber vom Prinzip.

00:41:37: Du hast ja gesagt, wenn wir vom Vertrieb das raus waren.

00:41:39: Da von Prinzip ist ja das was du tust auch eine Art von Vertrieb.

00:41:42: Also du machst ja Vertrieb quasi intern.

00:41:45: Du machst Vertrieb in den Werken.

00:41:46: Du musst Vertrieb hier im Marketing bei uns im Vertriebsteam in einer Geschäftsführung um dein Thema zu platzieren.

00:41:57: Wir platziern Produkte und unsere Themen.

00:41:59: ... wenn du ja dieses Thema erst mal intern platzieren musst.

00:42:04: Und ich glaube von daher machst du auch eine Art... ...von Vertrieb, zwar ohne ein festes Produkt zu haben,... ...aber auch das ist ja eher irgendwo vertrieben.

00:42:12: Ich sehe mich tatsächlich auch so.

00:42:13: Ich seh mich irgendwie immer als jemand der Kunden hat

00:42:17: und was verkauft.

00:42:18: Ja genau.

00:42:19: Das ist definitiv so prima!

00:42:21: Ich glaub wir haben schon mal einen sehr guten Einblick davon kommen überhaupt, was du hier so machst ne?

00:42:25: Also was macht überhaupt so'n Nachhaltigkeitsmanager in so einem... Hier sind wir in so einem Riesendamm versiebert.

00:42:31: Das ist ja gar nicht einfach zu überblicken und zu kontrollieren, was bei sie wird alles passiert.

00:42:36: Wir haben ein paar Standorte, ein paar Mitarbeiter.

00:42:39: Es war schon mal sehr spannend Einblick auch eben, was überhaupt zum Thema Nachhaltigkeit bei uns passiert.

00:42:45: Und dann würde ich vielleicht zu den beiden Kategorienkunden die wir immer haben Weil ohne die, dass ich dich natürlich auch nicht hier raus.

00:42:52: Das hat nämlich bisher noch keiner geschafft.

00:42:54: Außer Sebastian ganz am Anfang, weil der hatte keine Frage gestellt bekommen, weil er war der erste Gast.

00:42:59: Aber die eine Kategorie da trotzdem waren.

00:43:00: Dann fangen wir vielleicht mal an!

00:43:01: Du kennst die Kategorien ja?

00:43:03: Was war denn für Dich in Deiner gesamtberuflichen Laufbahn bei Siebert?

00:43:07: ... das spannendste Projekt oder die spannendste Baustelle... ...oder die spannendsten Aufgaben.

00:43:12: Es muss jetzt keinem bestimmte Bausteller sein, es kann auch eine Produktentwicklung oder es kann... ...irgendwas sein was besonders einbruchsvoll der dir besonders in den Erinnerungen geblieben

00:43:22: ist.".

00:43:23: Ja da habe ich tatsächlich sofort etwas, muss ich sagen!

00:43:26: Ich kannte die Frage tatsächlich vorher nicht, Kevin aber... Hast du

00:43:30: noch nicht reingehören?

00:43:30: Kannst du mal sehen, dann musst du in die Folge nochmal rein.

00:43:32: Ja,

00:43:35: muss ich nur nachholen wirklich.

00:43:37: Nee aber ich habe sofort eine Antwort weil für mich war ein Gamechanger in meinem beruflichen Leben war tatsächlich als ich Martin Sassening kennengelernt habe und wir haben zusammen die Einführung der Marke Akkurit gemacht.

00:43:51: also wir sind durch alle Werke gefahren.

00:43:54: Wir mussten Quickmix und Schwenk früher im Süden schwenken Und oben im Norden Quickmicks und in der Mitte so'n bisschen Mix.

00:43:59: Das mussten wir zu einem Produktportfolio vereinheitlichen.

00:44:04: mal gemerkt, wie viel Herzblut Menschen an den Produkten haben die sie tagtäglich auf der Baustelle wo einfach Vertrauen drin ist.

00:44:12: und plötzlich wird ihnen das weggenommen weil wir diese beiden Produktportfolien nicht zusammenhaben konnten.

00:44:18: Und das war für mich eine super interessante Reise in den Süden in den Norden in den Westen von Deutschland und mit allen möglichen Leuten zu sprechen, wie wir jetzt dieses Produktportfolio vereinheitlichen bis hin das wir natürlich neue Verpackungen brauchten.

00:44:32: Das heißt also diese ganzen Prozesse da im Hintergrund alle reinzubekommen dass wir wirklich am ersten ersten wo wir die alte Marke Schwenk nicht mehr verwenden durften wirklich auch nahtlos akkurit liefern konnten.

00:44:47: Und das war für mich ein absolut spannendes Projekt, wo ich Menschen kennen gelernt habe.

00:44:52: Wo auch die Interaktion mit Menschen gelernt habe und auch mit Konfliktsituationen.

00:44:56: Das war für mich ein tolles Projekt.

00:44:58: Tolles Projekt!

00:44:59: Ich glaube, da klingt auch wieder verspannt.

00:45:00: Weil ich glaube so eine Marke quasi komplett aus dem Null zu erschaffen, weil die Markakurin gab es hier vorhin nicht.

00:45:06: Wir waren jetzt nicht für die Markenerstellungen zuständig?

00:45:09: Ja

00:45:09: aber halt ja das mit Leben zu füllen.

00:45:12: Genau im Endeffekt ein bisschen wie einen Vorstopper auf dem Fußballfeld der beste Vorstoppers der nie aufgefallen ist hat aber am Ende die meisten Ballkontakte gehabt.

00:45:23: Das ist ein ziemlich guter Vergleich.

00:45:25: Da glaube Ja, sehr schön.

00:45:27: Danke dafür!

00:45:28: Aber die zweite Kategorie?

00:45:30: Da warst du definitiv darauf vorbereitet, weil ich das ja schon mal vorgewarnt habe.

00:45:36: und wir hören dann mal in die Frage der Lisa rein.

00:45:41: Die hat meine letzte Gästin, sagt man.

00:45:43: Gästein, ich weiß nicht.

00:45:44: auf jeden Fall mein letzter Gast war im Podcast Und die Lisa hat dir auch eine Frage geschickt.

00:45:49: Ich würde sie nochmal eben einspielen.

00:45:55: Meine Frage an Christoph ist folgender.

00:45:59: Und zwar würde mich mal sehr interessieren, was deine skurrieste, verrückteste oder lustigste Geschichte ist die du mal auf einer Baustelle erlebt hast?

00:46:12: Ich habe mir vor und für lange nachgedacht.

00:46:15: In meiner Zeit als Produktmanager war ich durchaus öfter mal auf Baustellen und auch im Produktmanagement waren wir immer so auf Testbaustellen.

00:46:23: Und ich glaube, die witzigste, lustigste Aktion war als ich die Kartetsche in die Hand genommen habe.

00:46:30: Da war ich noch für den Bereich Putz zuständig und da musste ich mit dieser Kartetschee diese Wand daziehen.

00:46:34: Jemand da voll mit der Griffier sozusagen alles dahin gespritzt hat.

00:46:38: Ich hoffe man sagt gespritzedt.

00:46:40: Doch sagt man!

00:46:42: Dann musste ich mir dieser Kartettsche das da gerade ziehen und es sieht von außen so einfach aus... Sieht so einfach aus und ich habe es nicht geschafft, dass diese Löcher in dieser Wand verschwunden sind.

00:46:53: Das war unglaublich!

00:46:55: Und ich glaube alle erfahrene Leute die hinter mir standen der Entwickler Peter Fickel war damals noch, der war fünfzig Jahre auf dem Bau.

00:47:03: Der war Maurer, der War Putzer, er war alles vom Fachernwerk und die haben mir zugeguckt wie ich mit dieser Kathete versuchte aber diese Wand zu stopfen.

00:47:10: Und ich glaube es waren Weltschwilligötter!

00:47:12: Es war für alle anderen witzig und ich musste damit klarkommen dass ich mich da ein bisschen unangenehm fühle, aber so

00:47:17: ist das halt.

00:47:18: Ein gewisser Eigenmauer gehört dann auch dazu aber zumindest an die Anderen Spaß, das ist doch auch

00:47:22: schön.

00:47:22: Absolut genau und man muss es einfach mal machen den Respekt, den ich mir erarbeitet habe dadurch dass sich mich dieser Angst gestellt habe.

00:47:33: Das war grandios und das hat zusammengeschweißt ohne Ende und dann bin ich gerne das Objekt der Lustigkeit für alle anderen.

00:47:43: aber das schweißt zusammen.

00:47:45: Damit hast du glaube ich fast das perfekte Schluss vorgeliefert, weil ich glaub einfach mal machen.

00:47:50: Das ist ja auch was wir kunden oft dann aussagen hey probier es einfach mal aus das neue produkt einfach mal Machen und Ich glaube dass passt auch ganz gut.

00:47:58: jetzt zum thema was wir heute besprochen haben nämlich auch da ruhig Einfach Mal Machen.

00:48:02: also das Thema nachhaltigkeit ruhig einfach mal anfassen die Produkte ruhig anfassen und kennenlernen lieber da bereits haben Und die da auch kommen werden.

00:48:12: Ich glaube, damit können wir das ganz gut abschließen.

00:48:15: Von daher vielen Dank dass du heute hier bei mir zu Gast warst und wir das Thema mal ein bisschen allgemeiner auch besprochen haben.

00:48:23: Das Thema Nachhaltigkeit also gar nicht so sehr in den Galabor sondern auch mal vielmehr eben aus einem Einblick vielleicht aus der Siebert-Welt Allgemein.

00:48:31: Wir haben ja heute Alkurit auch mal ein Bisschen untergebracht hat man dem Podcast folgen bisher auch noch nicht Dass man einfach einen Einblick mal bekommt was da alles hintersteckt aber natürlich auch ein Stück weit was wir im Galabor noch vorhaben natürlich was, was sich da in dem Baustell noch verändern kann.

00:48:45: Vielleicht auch verändern wird oder verändern muss.

00:48:48: und von daher vielen Dank für deinen Zeit.

00:48:50: Danke dass ihr Zeit genommen hast und

00:48:52: ja... Herzlichen Dank!

00:48:53: Es hat mir wirklich super viel Freude gemacht heute mit dir bei diesem Podcast echt.

00:48:57: Danke

00:48:57: dir!

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.