Grüne Infrastruktur in Kommunen mit Prof. Martin Thieme-Hack

Shownotes

Prof. Martin Thieme-Hack erklärt, warum Grün in Städten historisch schon als Mittel gegen schlechte Luft und belastetes Stadtklima eingesetzt wurde und wie diese Idee über Jahrzehnte von „pflegeleichten“ Lösungen wie Schottergärten und Vollversiegelung verdrängt wurde. Er zeigt, dass viele Kommunen heute zwar erkannt haben, wie wichtig grün-blaue Infrastruktur für Klima und Aufenthaltsqualität ist, aber an einem Punkt scheitern: Es gibt Fördergeld für den Bau, aber kaum verlässliche Budgets für dauerhafte Pflege. Genau hier sieht er eine große Aufgabe für den GaLaBau.

Im Gespräch geht es konkret um Bebauungspläne, Anti-Schottergarten-Regelungen, Dachbegrünungen auf Hallen und Wohngebäuden, intensiv begrünte Flächen über Tiefgaragen und den Unterschied zwischen Naturrasen als Kühlinsel und Kunststoffrasen als Hitze-Hotspot. Am Ende stellt Prof. Thieme-Hack sein Kompetenzzentrum Rasenforschung Osnabrück vor – als Beispiel, wie viel System, Erfahrung und Praxiswissen hinter funktionierendem Stadtgrün steckt. Die Botschaft: Wer im GaLaBau Bau, Pflege und Stadtklima zusammen denkt, wird zum gefragten Partner für Kommunen.

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Transkript anzeigen

00:00:05: Herzlich willkommen zu angemischt Heuermvorkast für Macher im Gartenlandstuhl.

00:00:10: Schön, dass du auch heute reinhörst!

00:00:11: Auch heute beschäftigt uns nochmal das Thema grüne Infrastruktur – grün-laue Infrastruktur heute aber vor allem eher der Part der grünen Infrastruktur in dem innerstädtischen Immokulinar kommunalen Bereich.

00:00:22: und zwar habe ich dort mit Prof.

00:00:24: Martin Thiemark von der Hochschule in Osterbuld übergesprochen.

00:00:27: Er war selber neun Jahre lang Geschäftsführer bei einem Gartenlandschutzbauunternehmen Hat dann viele Jahre jetzt bereits an der Hochschule in Osterbrück geforscht, ist mit den Habe eines Planungsbüros und auch im Präsidium der FLL-DZV Wegebau rausbringt.

00:00:43: Ist also ein echter Experte auf dem Gebiet und ich finde wir haben dort nochmal sehr interessante Themen herausgestellt und vor allem Themen die aus der Richtungsweisen werden glaube ich in Zukunft was die grüne Infrastruktur im innerstädtischen Bereich angeht.

00:00:56: Viel Spaß mit der Folge, wenn du Feedback hast.

00:00:59: Lass es uns gerne zukommen, ob über Instagram oder per Mail.

00:01:03: Meld dich gerne und ansonsten viel Spaß bei der Folge.

00:01:06: Schönen guten Tag Herr Professor Martin T. Mark.

00:01:08: Schön dass Sie sich heute Zeit nehmen fühlen, dass Sie meinen Gastzintier bei angemischt.

00:01:13: Vielen Dank!

00:01:14: Wir wollen heute ja mal ein bisschen sprechen über das Thema Infrastruktur und vor allem grüne Infrastruktur auch Grünflächen in Kommunen, Grün-Flächen im Metropolregion.

00:01:25: vielen dank dass sie sich die Zeit nehmen und vielleicht könnt ihr einfach mal kurz sagen, was hat Sie dazu gebracht oder wie stehen Sie dazun?

00:01:37: Wie sind Sie da so in den Bereich reingekommen.

00:01:41: Na gut, reingegkommen bin ich über die Familie also... Vor Gespräch haben wir es ja gesagt, dass ich aus einer Gärtnerfamilie komme.

00:01:51: Also meine Schwester macht den Betrieb heute, meine Frau ist Landschaftsartitektin.

00:01:55: Irgendwie bin ich da reingewachsen am Mangelsalternativen nach der Schule so muss man das sagen.

00:02:01: Naja und dann lebt man das natürlich.

00:02:04: also über die vielen Jahre habe er erst als Galawau Unternehmer gearbeitet und bin dann zwanzig-einenzwanzig, zwanzich-zweiundzwanzi, muss ich aufpassen?

00:02:12: Zwanzig zwanziger an die Hochschule gekommen.

00:02:15: Und früher oder später ist man natürlich hier im Bereich der Landschaftsarchitektur mit dem Thema

00:02:20: grüne

00:02:21: Infrastruktur beschäftigt, also das Licht nahe ich selber Baumschuler gelernt,

00:02:26: d.h.,

00:02:26: die Pflanze ist mir sowieso eigentlich näher als das Graue.

00:02:33: aber wenn wir mal den Galabao als Markt nehmen ist das graue ja viel größer geworden als das Grüne.

00:02:41: Ja, ist ein bisschen schade aber es halt so.

00:02:45: Herr Gott!

00:02:46: Durchaus ja ne?

00:02:47: Also wenn man das heute so sieht ich meine... Ich glaube wir erleben alle in den Städten ob jetzt kleinere oder größere Städte das Phänomen Schottergärten was ja teilweise auch kommunal schon jetzt auch angegangen wird also bei uns zum Beispiel dann wieder rein gibt's teilweise Förderung und so Schottermärkten abzuschaffen, dass da bitte doch wieder gepflanzt wird.

00:03:09: Teilweise in Neubaugebieten ist es sogar verboten so Schottergärten überhaupt anzulegen.

00:03:13: von daher ja das Grau ist mehr geworden.

00:03:15: aber da sind wir auch direkt beim Thema weil natürlich wir merken natürlich schon auch in der kommunalen Infrastruktur gerade natürlich wenn die Städte was größer werden Wie wenig teilweise die Grünflächen vielleicht geworden sind, auf der anderen Seite aber auch wie die Kommunen natürlich nach und nach jetzt aktiv angehen eben diese Grün Flächen auch wieder herzustellen mehr Grün flächten zu schaffen.

00:03:40: Und so natürlich auch Einfluss versuchen noch stark Klima zu nehmen.

00:03:44: Warum ist das denn oder warum wird das vielleicht so wichtig?

00:03:47: Und was ist da so?

00:03:48: die Herausforderung, die auf die Kommunen auch zukommt?

00:03:52: ja dass ganze Thema, wir nennen es hier ja blau-grüne Infrastruktur weil wir natürlich auch mit starkerigen Ereignissen immer zu tun haben.

00:04:04: Das Thema ist ja nicht eins aus zwanzig sechsundzwanzig das ist ja uralt und das stört mich so ein bisschen an der Diskussion Wenn Sie sich die alten Städte mal, die alten Stadtplanung von vor hunderthundertzwanzig Jahren anschauen.

00:04:19: Denn hatte das Grüne immer eine große Bedeutung.

00:04:22: also jetzt kann man von London und New York Heidpark Central Park Die großen Stadtparks in den deutschen Städten In Hamburg-Die-Wallernlagen da kann.

00:04:34: Also die Liste ist unendlich.

00:04:36: Die stammen ja alle aus einer Zeit, wo das Stadtklima eigentlich viel schlechter war als heute nämlich durch die Industrie, die ja so ein bisschen zurückgegangen ist und auch viel sauberer geworden ist.

00:04:52: aber noch heute wohnt man am Westend der Stadt besser als am Ostend.

00:04:57: Das ist irgendwie so geblieben, das ist ja der Hintergrund warum die West Side Story sozusagen... Ja also der Hinter Grund ist eben dass die rauchenden Schlote der Städte die Luft einfach im Osten ganz schlecht gemacht haben und da hat man schon vor hundert Jahren entgegengewirkt.

00:05:15: Ein bisschen ist das in Vergessenheit geraten, welche Bedeutung Grün für die Städte ist.

00:05:20: Eben weil die Industrie aus den Städten raus ist muss man ja sagen und auch wenn sie dann überhaupt noch da ist wirklich sauber geworden ist.

00:05:32: also ich habe Verwandtschaft im Rheinland.

00:05:35: da kenne ich als kleines Kind noch dass Waschtage nach dem Wind ausgerichtet wurden weil sonst war die Wäsche wieder schwarz.

00:05:44: Kennen Sie vielleicht auch von Niederalen?

00:05:46: Meine Familie kommt aus dem Ruhrgebiet.

00:05:49: Ich selber bin auch in Duisburg geboren, also ich habe es natürlich selbst nicht mehr erlebt und bin auch am Niederein aufgewachsen.

00:05:54: aber die Story ist natürlich vor meinen Eltern oder auch vor allem natürlich von meinen Großeltern, die kenne ich ja das war wirklich so.

00:06:01: ne Also da hat man die Tage wie wäsche getrocknet werden kann eben danach rausgesucht Wie das mit Wind und Industrie

00:06:10: Der Koker läuft oder

00:06:12: nicht?

00:06:13: Aus Hamburg.

00:06:13: Ich kenne das alles nicht so gut, aber von Erzählen wissen wir das.

00:06:17: und da waren eben die Städte einfach grün weil dass das Instrument war ja die Luft sauber zu halten Da wurden Feinstäube gebunden.

00:06:28: Das ist alles ein uraltes Wissen was wir haben Und ich glaube, in den Sechziger-Siebzigerjahren ist das verloren gegangen.

00:06:37: Eimer war Grün ja immer mit Arbeit verbunden.

00:06:42: also Das erste was wir heute noch hören ist ohja Wir wollen viel grün aber denken Sie an dran auch im kommunalen Bereich In den Kommunen wenig Geld.

00:06:52: Es muss pflegeleicht sein.

00:06:55: So und pflegelicht ist eben sie haben es angesprochen der Schottergarten.

00:07:01: Ob er das wirklich ist, weiß ich jetzt noch gar nicht.

00:07:03: Aber auch zuflastern ist auch pflegeleichter?

00:07:09: Ist vielleicht nicht so gut für ihre Industrie aber es ist so und so haben wir uns eigentlich sehr von einer grünen Stadtplanung wegentwickelt.

00:07:20: Und jetzt so zu tun als sei das die Erfindung unseres Jahrhunderts, das stimmt eben nicht!

00:07:24: Das finde ich ein bisschen schade.

00:07:27: Thema Dachbegrünung, Fassadenbegründungen im Unternehmen, wo ich vorher gearbeitet haben.

00:07:32: Da haben wir in den neunziger Jahren schon Dachbegrünungen gemacht.

00:07:35: das ist technisch ausgereift.

00:07:37: heute Das ist keine neue Erfindung.

00:07:40: und ja es gibt leider immer noch zu viele Beispiele die wirklich wirklich schlecht sind?

00:07:48: Wo bei allem regulativ was wir in unseren Planungsprozessen haben?

00:07:54: Die sind sehr lang geworden die sind sehr demokratisch geworden in vielen Bereichen.

00:08:00: viel mehr Behörden müssen beteiligt werden.

00:08:02: Trotzdem gibt es Beispiele wie John Darmmarkt ist das bekannteste, was jetzt durch die Presse gegangen ist.

00:08:09: Hier in Osnabrück ist der Lädenhof wo man eine Dachbegrünung, die wirklich grün war, die kleingliedrig war.

00:08:18: daraus hat man einen großen schwarzen Platz gemacht auch noch schwarz weil dass die Architektur so schön fand also nicht ganz schwarz aber so ein Antrazitzschwarz Mit so einem Asphaltbelag, mit Kunststoffbeschichtung ganz edel und fein.

00:08:36: Und das ist bei jedem Hitzetag der Hitze-Hotspot in dieser Stadt.

00:08:40: Den gab es vorher nicht, er wurde im Jahre zwanzig fünfundzwanzig neu gebaut.

00:08:45: Also irgendwie sind wir da sehr ambivalent unterwegs.

00:08:49: Wir reden politisch sehr viel aber Entscheidungen werden leider Gottes dann doch anders getroffen.

00:08:54: Nicht immer, aber immer noch zu oft.

00:08:57: Lange Antwort auf eine kurze Frage.

00:09:00: Ja, aber ich glaube es ist ja auch gut dass man das mal so ausführlich betrachtet weil ich glaube man hat jetzt auch schon raus gehört.

00:09:06: Das ist ein komplexes Thema und ich denke man hat er jetzt auch rausgehört gerade am Ende ihrer Antwort.

00:09:15: Warum das Thema so komplex ist und ich glaube zu kompliziert ist nämlich Wenn man das jetzt mal auf Deutschland vor allem bezieht, ja über die gesamte Republik eben komplett unterschiedlich gelebt wird.

00:09:25: Es gibt Teilkommunen, die da bereits Wert drauf legen, die Förderprogramme vielleicht sogar haben für Dachbegrünung.

00:09:32: Ich denke da soweit ich weiß am München, die zumindest teilweise Förder-Programme haben.

00:09:38: Wie gesagt wir haben die da rein am Förder Programme.

00:09:40: und diese Schottergärten eben wieder loszuwehren sag' ich mal um da wieder einfach grünen Pflanzen hinzugekommen, während dann scheinbar andere Städte eben aus der Grünanlage dann doch wieder einen Trazitfarbenen oder schwarzen Klotz irgendwo hinsetzen.

00:10:01: Der natürlich die Städten weiter aufheizen.

00:10:04: Da sind wir ja auch beim Thema.

00:10:04: Sie haben es ja gesagt dass das war mir gar nicht so bewusst ehrlich gesagt.

00:10:08: aber klar ist logisch so Sachen wie der Hyde Park und vielleicht in Deutschland zu bleiben angelegt worden weit, also weit bevor wir über das Thema Klimawandel und ich weiß nicht was alles dahinter steckt.

00:10:24: Ja angefangen haben zu reden die sind ja angelegt geworden zur Zeit wo man einfach schon eben gesagt hat Wir brauchen eben diese grünen Oasen sag ich mal diese grün Flecken in unseren Großstädten um eben da nicht nur fürs Klima sondern auch ich sage mal für es für die Grundqualität und die Aufenthaltsqualität eben zu sorgen.

00:10:44: Und dann ist es ja irgendwo vergessen worden und das vielleicht jetzt die größte Aufgabe da eben wieder ins Umdenken zu kommen, dass man eben aus anderen Gründen damals war es eben die Industrie.

00:10:57: Damals waren sie im Ruhrgebiet die Schlote oder auch andere Regionen im Erzgewege weiß ich was wo überall Kohle abgebaut worden ist und dann diesen Industrietürme standen.

00:11:09: Und heute sind es dann eben die Herausforderungen, die das Klima und wir leben gerade.

00:11:15: Die Hitze mit sich bringt.

00:11:17: aber dass man da eben auch komplett mal wieder in dieses Umdenken reinkommt weil klar die letzten Jahre ist sehr auf Architektur und es muss gut aussehen und schön aussehen.

00:11:26: Und Pflegeleicht nicht weiß ich was.

00:11:29: Aber vom Prinzip muss man daher wieder ein Dreh rein bekommen

00:11:31: oder?

00:11:32: Ja, also das ist ja keine Frage.

00:11:34: Also unsere Städte wissen wir schon lange je nach Stadtgröße irgendwie so vier bis sechs Grad wärmer in den Innenstädten als draußen auf dem Land.

00:11:44: Das Thema Eva-Potranspiration, das ist immer der gärtnerische Fachbegriff im Grunde noch eine Verdunzlung aus dem Boden und über die Pflanze, die einfach einen unglaublichen Kühlungseffekt haben... Jeder, der schon mal in einem Hitzetag durch einen Laubwald gegangen ist weiß wie schön kühl so ein großer Buchenhallenbestand sein kann und davon kann man eben viel in die Stadt hineinholen.

00:12:16: Aber ich habe ja das Thema Demokratisierung angesprochen und das haben wir natürlich auch an jeder Stelle wollen ihr Recht auf Mitbestimmung, was sie ja auch haben in Planungsprozessen.

00:12:34: Thema Schottergärten haben Sie angesprochen.

00:12:36: da verbieten wir den Menschen etwas wo Sie sagen warum wird mir das jetzt verboten?

00:12:42: Ich habe doch damals ein Grundstück erworben in der Freiheit machen zu können innerhalb des Beplanes.

00:12:51: also.

00:12:51: ich will sagen die Planungsprozesse in der Bauleitplanung müssen die Kommunen eben auch richtig anfassen.

00:13:00: Sie hat uns ja anfangs selbst gesagt, bei Neubergebieten wird es im B-Plan geregelt wie die Grünflächen, wie die Flächen zugestalten sind und da sind glaube ich die Kommunen gefordert ja selbstbewusst ihre Bebauungspläne und ihre planerischen Vorgaben aufzustellen.

00:13:23: Das Baugesetzgebuch ist da, glaube ich auch nicht das richtige Instrument.

00:13:27: Weil es natürlich auch urbane Bereiche sind wo das Grün nicht über pauschale Formeln irgendwie eingebracht werden kann.

00:13:36: also der einzelne Beplan da und da entscheidet die Politik Da ist die Planungshoheit in der Gemeinde Und sie kann festlegen wollen wir Schottergärten?

00:13:48: das war hier Thema.

00:13:51: Bäume haben auf den Straßenräumen.

00:13:54: Die Menschen lieben ja Bäume, sie können auf die Straße gehen, fragen Sie zehn Leute, sagen zehn Bäume in der Stadt das Beste was es gibt?

00:14:02: Und wenn Sie dann fragen, da haben Sie einen vor der Tür und sagen Sie, also da hab ich aber für gesorgt dass der Dreck nicht bei mir vor der Türe ist.

00:14:12: Also genau dieses Thema wir haben hier bei uns Das ging hier... Ich komme jetzt ein bisschen auf Osnabrück weil das so Weil ich das über die Tagespresse eben dicht am Leben erlebe, da wurden Baumhasel in ein Neubaugebiet gepflanzt.

00:14:29: Das ist nun schon der kleinkronigste der kleinen chronigen Bäume.

00:14:33: Also es sind keine Linden, keine Platanen, keine Eichen, keine Buchen, die riesengroß werden – das ist ein zwergenhaft kleiner Baum!

00:14:40: Und die Anwohner Also auch im Straßenraum sind die gepflanzt worden und die Anwohner, die frisch ihre Grundstücke erworben haben, sind mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln gegen die Pflanzung dieser Bäume gegangen.

00:14:54: Da würde Ungeziefer angelockt, das würde Allergien auslösen usw.. Das können sie sich nicht vorstellen.

00:15:02: was Menschen für Energie entwickeln gegen Bäume!

00:15:07: Da denke ich mir, in welcher Zeit leben die?

00:15:10: Was wollen sie?

00:15:11: Aber vor der eigenen Tür ist es eben schwierig.

00:15:15: Und da muss die Politik stark sein und ihre Planungshoheit wirklich ausüben.

00:15:21: Sonst funktioniert das nicht.

00:15:22: natürlich auch aufklären dass also das gehört eben auch zur Politik dazu.

00:15:28: aber es ist tatsächlich am Ende eine politische Aufgabe zu sagen Wir wollen in der Leitplanung, Bauleitplanungen hier bestimmte Standards setzen und die durchziehen.

00:15:38: Wenn man dazu hört, dann hat man fast meinen, dass ich meine nur nicht heiß genug in den Städten, ne?

00:15:43: Ja, aber

00:15:44: die Geschichten gibt

00:15:45: es!

00:15:46: Und ich glaube das ist nur ein Beispiel wahrscheinlich da gibt's wahrscheinlich viele... Ich meine gut, es gibt auch natürlich positive Gegenbeispiele.

00:15:55: Also ich erleb's hier bei uns da hat die Stadt das quasi freigegeben dass die Anwohner in manchen Baugebieten noch unter anderem hier wo ich wohne Landscheiben, wo die Bäume drin stehen quasi selbst pflanzen dürfen.

00:16:12: Es wurden kostenlos so Bewässerungssäcke ausgegeben, die wir quasi Anwohner selbst mit Wasser füllen können und sich quasi so wenn sie denn wollen nicht verpflichten sondern quasi so ja sich selber um kümmern können.

00:16:25: oder ich kenne das auch von von Bekannten aus Köln, wo das aufrei geben ist und wohl dann eben nicht jeder einen Garten hat eigentlich meines hier am Niederweinen.

00:16:32: Jetzt bin ich natürlich auch gesegnet, dass sehr viele in eigenen Garten haben.

00:16:36: In Köln

00:16:37: z.B.,

00:16:38: wo das so ein Großteil ist, die diese Baumscheiben zu ihrem kleinen Gärtnererlebnis machen.

00:16:44: Wo die Nachbarschaft dann diese Baumschreiben pflicht und bepflanzt.

00:16:49: Weil sie wahrscheinlich oft nicht mehr als einen kleinen Balkon haben.

00:16:53: Das sind natürlich auch die positive Beispiele.

00:16:55: aber klar es gibt Leider auch solche Beispiele, denen man das wahrscheinlich auch dann einfach noch mal was näher bringen muss und wenn das jetzt mehr hilft, dann wahrscheinlich auch wirklich da irgendwie politisch aktiv werden muss.

00:17:07: Da stellt sich natürlich auch die Frage, dass muss natürlich aber auch alles bepflanzt werden?

00:17:11: Es muss alles gepflegt werden, dass wir nicht alles nur der städtische Bauhof hinbekommen können.

00:17:17: Welche Aufgabe kann da denn eventuell auch aufklären und proaktiv vielleicht auch das ganze Thema angehen, sondern dann auch nachher eine Umsetzung?

00:17:31: kommt den Gala-Bau natürlich glaube ich auch durchaus die wichtige Rolle entgegen oder was man sieht.

00:17:36: Ja am Ende, das mag der einen oder andere Gala Bauer vielleicht nicht so gerne hören aber am Ende ist es ja dem Grünen egal wer es fliegt ob es der städtische Mitarbeiter oder der Gala Bau Mitarbeiter ist.

00:17:52: Das Problem ist es muss Geld dafür da sein.

00:17:55: Das ist das Problem, ob es der Mitarbeiter intern in der Kommune macht oder die Aufträge vergeben werden.

00:18:02: In den Landschaftsbau mag ökonomie eine Rolle spielen ganz sicher da ist.

00:18:09: der Landtagsbau hat da sicherlich Vorteile wenn es nicht die eigene Mitarbeiter macht weil dadurch sehr viel wirtschaftlicher.

00:18:19: Ah, ich muss vorsichtig sein.

00:18:21: Also es wird jetzt zu weit gehen über Tarifpolitik und da sind die Kommunen manchmal so ein bisschen gehandicapt.

00:18:29: Das muss man einfach sagen.

00:18:30: der öffentliche Dienst ist da manchmal einfach gehandicapped das hat gar nicht kann man gar keinen Vorwurf machen dass es einfach das System was das daher gibt.

00:18:38: aber Es muss Geld da sein Und das ist ja das Problem an diesen ganzen Bundesförderprogramm.

00:18:44: also Meine Frau hat ja einen Planungsbüro und wir machen ganz viele Projekte, die alle irgendwie über Förderanträge laufen.

00:18:52: Für die Kommunen wird ein Antrag gestellt.

00:18:54: Gibt es eine Förderung?

00:18:55: Dann gibt es maximal die Fertigstellungspflege, Entwicklungspflege also praktisch die ersten drei Jahre wird gepflegt und danach ist die Kommune dann auf sich gestellt.

00:19:05: Das heißt wenn die Kommuna Grün schafft wird das Bauen des Grüns noch unterstützt und zwar satt unterstützt mit hohen Förderquoten.

00:19:17: Das heißt, sie haben ein hohes Invest- brauchen selber wenig Geld geben aber mit der Pflege sind Sie dann alleine.

00:19:22: und die Situation in den Kommunen ist ja hinreichend bekannt das da zu viele Aufgaben auch finanzielle Mitte knapp sind.

00:19:30: Grün ist keine Pflichtaufgabe.

00:19:33: also da gibt es keinen Anspruch drauf dass das grünen sauberen ordentlich gepflegt wird.

00:19:39: von der Seite der Bürger wird gespart.

00:19:42: Das ist das große Dilemma!

00:19:45: Es ist jetzt tatsächlich ein Förderprogramm mit Bundesmitteln auf den Weg gebracht worden, wo es um die Optimierung der Grünflächenpflege in den Kommunen geht.

00:19:56: Da waren wir jetzt auch so im Vorfeld in der Beratung als Institut mit einigen Kommunen beteiligt.

00:20:05: sehr schönes Programm, um wenigstens mal also eine EDV anzuschaffen.

00:20:10: Um Mitarbeiter auf den Weg zu bringen.

00:20:13: Um ne Umgestaltung in naturnäheres Grün finanziert zu bekommen.

00:20:24: Also wo es nicht immer nur um Neubau geht sondern wo es um Pflege geht das erste Mal des letztes Jahr so ein Förderprogramm auf den weg gebracht wurde.

00:20:32: aber daran

00:20:33: krankt

00:20:34: es eigentlich.

00:20:35: Und Gärtnern kostet Geld, das muss man sehen.

00:20:39: Jeder Baum muss kontrolliert werden, jeder Baum hat einen trockenen Ast.

00:20:44: Jeder Baum hat mal ein Problem in der Stadt und das kostet geld und das Geld muss bereit stehen.

00:20:50: Daran scheitert's eigentlich?

00:20:52: Ich glaube, der Wille ist gar nicht.

00:20:54: Also politisch ... In den politischen Gremien jetzt ich hab ja dieses Beispiel jeden Hof eben gebracht Da ist mal was schief gelaufen.

00:21:04: Im Grunde genommen würde ich sagen, die Stadt Osnabrück ist sogar sehr interessiert daran Grün zu fördern.

00:21:09: also ganz im Gegenteil.

00:21:10: das Negativbeispiel ist wirklich die Ausnahme auch hier in der Stadt.

00:21:15: aber am Ende braucht es Geld um grün zu pflegen weil jeder gute Garten lebt mit der Pflege.

00:21:21: Ich glaube wussten die alten Chinesen so schon irgendwie Wer glücklich sein will ein Leben lang muss einen Garten bauen, dann hat er zu tun.

00:21:29: Also so glaube ich irgendwie in der Art ist das Sprichwort Ja und da fehlt es tatsächlich.

00:21:35: also und Brünen bringen keine Einsparungspotenziale Es kostet im Unterhalt pro Quadratmeter mehr als der Unterhalt einer Straße

00:21:48: Ganz klar, also es scheint also ihrer Meinung nach noch nichtmals das Problem dass die die Kommunen nicht erkennen, dass da was passieren muss.

00:21:55: Dass vielleicht auch wieder mehr grün anlagen und mehr Grünflächen in die Städte muss.

00:22:01: Auch für das Stadtklima eben und auch um die Aufenthaltsqualität hochzuhalten.

00:22:06: Sondern ist quasi vielmehr das Problem... ...dass man da auch das Geld verfügen stellt und vielleicht dann auch mal über den Schatten springen muss und politisch über den politischen Schatten Springen muss.

00:22:17: Und dann vielleicht auch mal Geld von einer Sache, die vielleicht irgendwo vielleicht irgendwo nach außen hin attraktiver wirkt, ab knapp so um das dann eben da rein zu investieren.

00:22:29: Weil das ist ja letzten Endes ein Investieren sage ich mal in die Zukunft.

00:22:33: Sie haben es ja schon gesagt, fünf bis sechs Grad sieht die Städte schon innerstädtisch teilweise wärmer geworden.

00:22:39: Ich glaube jeder kennt das oder erlebt das auch.

00:22:43: also Ich erlebe es fast jede Woche, wenn ich hier im Sommer vom Niederrhein-Ernburtsekundentemmin nach Köln, Düsseldorf oder ins Ruhrgebiet oder so fahre.

00:22:51: Wo ich mir dann ganz oft, wenn nicht da würde ich innerstädtisch dann aussteigen denke so noch drei vier grad wärmer als ich vor der Studie zu Hause losgefahren bin.

00:23:01: das erlebt man da dass ja nicht das bildet man sich nicht ein sondern das ist de facto so Und das Problem wird ja nicht kleiner.

00:23:08: Das heißt, man muss es ja irgendwie angehen und da scheitert's eher mal nach also schon quasi mehr als am Geld an der Erkenntnis.

00:23:18: Also die Erkenntnisse würden so sagen ist größtenteils politisch auch da nur die Umsetzung hat.

00:23:24: Ja genau, es fehlen die finanziellen Mittel und es ist auch glaube ich ein bisschen Haushaltsrecht.

00:23:28: Da bin ich nun nicht der große Profi aber da gibt es Investitionshaushalt unseren konsumtiver Haushalt.

00:23:33: im Konsultiven

00:23:35: gibt es

00:23:35: einfach zu wenig Förderung, weil da sagt der Bund, der ja die meisten Programme hier in der Förderungen auf den Weg bringt.

00:23:43: Wir haben jetzt große Programme, wo man auch jetzt naturnahe Stadtumbau und so wird ja alles gefördert aber immer nur der Bau nicht das was hinten dran kommt.

00:23:54: Und das was wir erleben Das weiß ich eigentlich von vielen Städten Auch schon mal in der Grünflächen Pflegeberatung unterwegs.

00:24:05: Und in der Regel werden die Flächen immer mehr und das Geld bleibt gleich, und das ist das Problem.

00:24:11: Das wächst nicht proportional zur Fläche mit.

00:24:14: Also wir haben in Osnabrück jetzt hier auch die ehemaligen Konversionsflächen also ehemallige Kasernenflächen wo Baugebiete entstanden sind, die auch schön grün eingegrünt sind.

00:24:25: keine Frage alles wunderbar gemacht.

00:24:28: Aber der Servicebetrieb, so heißt er hier.

00:24:30: Der dafür zuständig ist muss das irgendwie wuppen und dass es tatsächlich nicht so einfach.

00:24:36: Ja.

00:24:37: Und jetzt haben wir jetzt heiße Tage.

00:24:41: Wer wird ja auch demnächst veröffentlicht werden.

00:24:43: Wir sind ja wieder einen heißen Sommer.

00:24:46: Viele dieser grünen Flächen sind eben zurzeit braun Kein Wasser gerade also Gräserflächen, Rasenflächen.

00:24:57: Biotopflächen die fallen jetzt braun was ich gar nicht schlimm finde weil sie kommen auch wunderbar wieder wenn der erste Regen kommt aber Sie verlieren eben auch ihre positive Funktion für Stadtklima.

00:25:11: also eine braune Rasen Fläche im Tiergarten hat eben weniger Kühlungseffekt.

00:25:18: so wenn wir den erhalten wollen müssten wir wässern.

00:25:23: Was ist zurzeit gerade knapp?

00:25:25: Wasser.

00:25:27: Genau, also ja da sind wir so ein bisschen in so einem Dilemma.

00:25:31: es ist leider so.

00:25:33: Ja das ist ein gutes Beispiel weil ich's hier selber erlebe.

00:25:36: Wir haben auch eine ehemalige Kaserne hier bei uns die auch dann erschossen worden ist als neues Wohnquartier wenn man so möchte und da wurde dann auch ein toller See in der Mitte angelegt Und da sind Gräser und Bäume.

00:25:51: auf der anderen Seite geht es quasi raus in eine große Wiese mit Spielplatz und auch Regenrückhaltebecken.

00:25:57: In so einer Wiese, also wirklich alles treu geplant, wo das der Seehalt vor sich hingammelt inklusive der Gräser und einem drum herum weil man eben ganz offensichtlich eben mit der Pflege nicht hinterherkommt oder pünkt davon dass es dann eben auch nicht mehr so toll aussieht wie man sich das mal vorgestellt hat ist natürlich auch der Effekt an ihrem Provektor.

00:26:20: Leute auch, sag ich mal gerne dann auch spazieren gehen.

00:26:23: Es ist zwar schön angelegt aber wenn da ein Wiedersehen befüllt und sie eben nicht da schön vor sich hinplätschert sondern mehr so eine grünen braune Suppe ist mit braunen Gräsern drum herum... Ist ja natürlich auch nicht sehr einladend um zu sagen hey nutzt doch hier dieses neue Wohnquartier Geheer Spazieren mit deinem Hund mit deinim mit deinen Kids wie auch immer einen Nutzen Spielplatz sehen an.

00:26:45: Sondern ist da mehr oder weniger auch ausladend.

00:26:48: Und da sieht man glaube ich ganz gut, dass ja eben ist dann oft nicht an der Idee sondern eben dann an die Umsetzung vor allem.

00:26:56: An der Pflege Harpat

00:26:59: mit dem negativen Effekt beim Bürger.

00:27:02: Oh das funktioniert nicht!

00:27:03: Warum gebt ihr mein Steuergeld hier aus?

00:27:06: Es funktioniert ja nicht und dann kann es eben auch kippen in eine negative Stimmung zum Thema Grün und die können wir nun gar nicht gebrauchen bei der ganzen Diskussionen in den Städten?

00:27:20: Nee, ich glaube es ist unglaublich wichtig.

00:27:22: Dass man das Beispiel von Osterbrück gebracht wurde mit einer umfassbaren Energie kleine Bäume versuchen zu verhindern und ich glaube das ist ja der entscheidende Punkt dass man das eben in die Köpfe der Leute auch rein bekommt aber auch positiv vermittelt reinbekommt dass eben A notwendig ist, aber auch B jedem halt zugute kommt.

00:27:44: Eben gerade den Leuten und das sind immer noch ganz viele Millionen Menschen in Deutschland die eben in den Städten leben.

00:27:52: Dass es eben die Köpfe reinkommt, dass es nicht nur eine Notwendigkeit ist sondern da sich die ja ja gut tut.

00:27:58: In fünf sechs Jahren wenn wir dann noch wärmer geworden sind in Städtnen, dass ist einfach jede Grünfläche, jeder... ich sag mal klein angefangen, jeder Balkon jeder begrünte Kreisverkehr, jede Parkanlage die gepflegt wird ja eben dir ganz persönlich zugute kommt im Stadtklima und eben auch für die Aufentagsqualität.

00:28:19: Da ist man aber vielleicht auch beim Thema kann man das wird natürlich jetzt sehr politisch geworden, aber es gibt ja durchaus auch ich sage mal Ansätze wie eben vorhin schon angesprochen Dachbegrünung, Fassadenbegründungen was man ja auch klagelt auf Förderprogramme, aber natürlich in den Städten machen kann, als vielleicht privat finanziertes Objekt und das eben mit einplanen kann.

00:28:43: Ich habe das Gefühl es ist schon mehr geworden teilweise aber sowas kann ja auch durchaus entscheidend eben zur zur Verbesserung weiterhalten würde ich sagen oder?

00:28:52: Absolut.

00:28:53: also ich kann es tatsächlich nicht verstehen!

00:28:56: Ich muss sagen ich war auch mal in so einer Gruppe die so ein bestimmtes Produkt für Dachbegrünungen vertrieben hat.

00:29:05: Also wir waren da sogar irgendwie Mitglied dieses Franchise-Systems.

00:29:10: Und ich habe das damals schon nicht verstanden, dass die Städte in ihren Baugenehmigungen Flachdächer für größte Projekte genehmigen.

00:29:20: Industriebau, Hallenbau, Logistik überall und die nicht begrünt werden.

00:29:26: also Am Gesamtprojekt ist das ja ein minimaler Kostenmeeraufwand.

00:29:31: Und im Gründach bringt er schon mit wenigen Zentimetern und ein bisschen Sedum, Kräser, Kröter ... sechs, sieben, acht, zehn Zentimeter.

00:29:40: Das ist ja schon unglaublich viel für das Thema Wasserrückhaltung.

00:29:45: also Abflussbeiwerte gehen nach unten.

00:29:48: Also das ist ja auch mal wichtiger Aspekt.

00:29:51: Also stark regende Ereignisse werden abgepuffert Wenn sie eine große Halle haben, die ein Hektar groß ist.

00:29:58: Da kommt ja richtig Wasser an das wird schön alles in den Vorflüter geleitet.

00:30:02: dass es bei er bis vor einigen Jahren sogar noch der Standard alles in die Vorflut möglichst schnell in die Flüsse rein Die dann auch wieder Probleme haben das aufzunehmen Das kann ich nicht verstehen.

00:30:14: Dass das nicht festgesetzt wird das verstehe ich nicht.

00:30:20: und so groß kann Investor sein nicht sein die paar Euro in seinem Invest noch übrig hat bei einer Immobilie, die viele Millionen kostet.

00:30:33: Das Gleiche gilt natürlich auch im Wohnungsbau.

00:30:36: Wobei da hat sich glaube ich viel getan ... Wir haben ja jetzt so was du jetzt aktuell im Wohnen Bau passiert, dieses zwei und drei Geschossige sind wir wieder sehr kubisch geworden.

00:30:48: also keine Schrägdächer sondern wieder Flachdäche was ich so sehe, die alle allermeisten sind begrünt.

00:30:55: Also da sind wir tatsächlich besser geworden.

00:30:58: das finde auch gut und das finde ich auch positiv.

00:31:03: Was vielleicht... Ich weiß gar nicht ob dass der Grund ist aber wenn man solche Gebäude sieht denn sieht man die grüne Dächer ja nicht.

00:31:12: Da kann man ja nicht rauf gucken also die verschwinden.

00:31:14: Ja dann habe ich einen Invest, tue etwas für die Umwelt, tu was für mich Tu vielleicht sogar was für die Gebäudetechnik.

00:31:22: Kann man leider nicht rechnen, den Wärmedämmeffekt?

00:31:25: Aber es hat etwas mit Kühlung zu tun gibt viele positive Effekte, die leider nicht baufysikalisch gerechnet werden dürfen.

00:31:32: aber immerhin Es gibt was Positives, aber ich kann's nicht zeigen und deshalb kommt ja dieses Thema Fassadenbegrünung so in den Vordergrund.

00:31:42: Und Menschen, die sich das leisten können Investoren, die sich das leisten wollen.

00:31:48: Die zeigen dann lieber ihre grüne Fassade.

00:31:53: Aber da bin ich sehr ambivalent Da kann ich also positive Effekte.

00:31:59: Ja aber dass ist das teuerste was ich für mein Gebäude tun kann?

00:32:05: Die teuereste Glasfassade ist niemals so teuer wie ein gut gemachtes eine gut gemachte Grün fassade Baukosten gar nicht mal, aber über so ein Lebenszyklus von zwanzig dreißig Jahren gerechnet ist das so abwegig.

00:32:21: Und da bin ich sehr zurückhaltend.

00:32:23: Wir haben hier schon einige Studien auch gemacht mit Studenten die man sich damit beschäftigt haben in Seminararbeiten

00:32:30: und

00:32:31: also ökonomisch ist es totaler Quatsch.

00:32:33: Da

00:32:34: findet man überhaupt keinen Totaler Irrsinn.

00:32:38: Aber schön finde dass das ein Status-Symbol geworden ist.

00:32:43: Das ist ja auch mal was, ne?

00:32:44: Ich habe nicht eine Glasfassade, das ist nicht mein Status- Symbol sondern mein Status symbol ist meine grüne Fassade.

00:32:51: und wenn Sie sich mal in der Republik die Projekte angucken dann sind es auch Investoren, die das zeigen wollen.

00:32:57: ich kann mir das leisten und ich tue etwas für die Umwelt.

00:33:00: ob ich das wirklich tu da weiß ich gar nicht.

00:33:03: da muss so viel Wasser rein muss ich vorsichtig sein.

00:33:07: Das kann ja alles nicht so richtig belegen, aber es ist auf jeden Fall Dinge die man hinterfragen darf.

00:33:13: Aber die machen das eben!

00:33:14: Die haben das gute Entschuss und sagen Ich kann mir das leisten, ich will das.

00:33:17: Und das ist doch positiv.

00:33:19: dass wir mit Grünstatus machen können, finde ich stark.

00:33:22: Das ist

00:33:23: so wie ein Fall.

00:33:24: Ich glaube vielleicht muss es auch sogar noch in die Köpfe rein, wenn man da so einen privatwirtschaftlichen Unternehmen denkt das aber ja auch eine Dachbegrünung durchaus aufwärmens vielleicht auch im ersten Blick eben nicht sieht.

00:33:36: Aber ich habe jetzt ein paar mehr erlebt weil wir uns auch mit Tuba beschäftigt haben dass eben durchaus mehr Unternehmen und damit zwei drei Objekte eben quasi ihre Flachdächer oder auch dann Flach-Dächer inzwischen geschossen und, ich sag mal große Balkone.

00:33:52: Also keine Balkone schon sehr große Flachdecher für große Terrasse wie auch immer die ja eben auch begrünt sind aber teilweise mit wegen dazwischen kleinen Aufenthaltsplätzen sage ich mal auch für die Mitarbeiter.

00:34:05: Das heißt wo ich dann eine große Bürokomplexe habe von großen, mittelgroßen Unternehmen Qualität der Mitarbeiter dann eben was sorgt.

00:34:17: Das heißt natürlich auch ein Benefit schaffen kann, weil du dich gerade jetzt im Sommer nicht nur in eine stickige Kantine oder auf einen zugepflastert nassvertiert in den Hof pflanzen musst sondern hätt ich auch mal auf einer Bank vielleicht auf deinem Flachdach mit ganz vielen tollen Gräsern und Pflanzen oder eben kleiner Weg oder kleine Aufenthaltswäche mit zwei drei Benken oder einem kleinen Tisch und paar Stühlen.

00:34:40: Und das habe ich jetzt festgestellt um vielleicht auch so man natürlich zum Thema Dachburg-Grün um beitragen, dass man eben auch da vielleicht an Unternehmen privat, Unternehmen animiert und eben sagt hey du hast hier doch deine Flachtdecher.

00:34:52: Du hast auf diesen Flachtdächern teilweise... Zugang direkt von den Büros nutzt das doch für deine Mitarbeiter, auch möglicherweise auch für Kunden.

00:35:04: Und du, da doch was anstatt einfach nur deine Dachpapier aus dem Büro anzustangen.

00:35:11: Das kann natürlich auch ein Weg sein um das Thema dann eben zu spielen obwohl man es eben vielleicht nicht sieht

00:35:19: Genau und das sind ja so diese Intensiv-Dächer.

00:35:22: Wir sprechen inzwischen schon von unterbauten Flächen, also alles wo irgendwie Beton und irgendwie ein Bauwerk drunter ist.

00:35:29: Das ist für die Innenstädte natürlich... Also wir reden ja von Verdichtung.

00:35:34: Also wir müssen mehr Bauwerke auf die Fläche kriegen in den Innenstäten Und da muss eigentlich die Begründung von Unterbautenflächen der Regelfall sein.

00:35:44: Wie gesagt ich komme aus Hamburg Da gibt es ganz viele Bereiche, wo niemand weiß dass das ein Dach ist.

00:35:50: Also Dach in Anführungszeichen weil es vielleicht auch oft zu ebener Erde ist aber es ist eine Tiefgarage drunter und wo nicht der ganze Tief-Garagenbereich mit Hochbau versehen ist oder dazwischen Flächen liegen.

00:36:01: Und ja gut Aber auch da Ist teuer stimmt.

00:36:06: aber Städte baulich natürlich ne ganz wunderbare Sache Haben sie gesagt Grohe Aufenthaltsqualität Kombination von Aufentalsräumen wo denn ihre Produkte auch gebraucht werden.

00:36:19: Und eben mit Begrünung, ja ist doch alles in Ordnung, spricht hier nichts dagegen und wo wir dann auch immer automatisch den Kühlungseffekt in den Städten haben.

00:36:29: Wo jeder sich freut wenn er sich doch mal im Sommer in den Schatten eines Baumes setzen kann.

00:36:33: Die sind im Moment echt viel wert diese Plätze im Schatten.

00:36:37: Definitiv.

00:36:38: also das ist das ja eine die genau die Leute wahrscheinlich die eben Dagegen sind den Baum vor der eigenen Türe zu haben.

00:36:49: Sind dann aber die, die den besten Platz im Schatten unterm Baum wollen, wenn sie durch die Innenstadt schlendern und ihr Eis essen oder ihren Kaffee trinken?

00:36:57: Das könnte man jetzt auch weiterspielen mit Windrängern.

00:36:59: Weiß ich nicht was bloß sich von meiner Haustürer überall anders ist.

00:37:02: okay haben möchte ich das.

00:37:03: Das ist funktioniert natürlich leider so nicht.

00:37:07: Ja, ich glaube da ist es natürlich... Wir haben das ja schon in der letzten über halben Stunde sehr gut herausgefüllt hat, weil es auch noch einmal klar geworden ist wie wichtig das Thema eben bereits ist.

00:37:18: Wie wichtig ist das Thema ja auch?

00:37:19: Das ist ein Punkt den habe ich mir so vorher gar nicht bewusst gemacht und er hat schon gesagt, wie wichtig der Thema eigentlich schon früher war.

00:37:28: Der Punkt ist dass wir da wieder viel mehr in Präsenz bringen müssen dafür sorgen müssen, dass es ja eben auch damals nicht ohne Grund angelegt worden ist.

00:37:38: So ein Tiergarten in Berlin der ist ja damals nicht angelegt geworden aus Langeweile und weil man da eben nicht hätte Wohnraum machen können sondern weil man ja festgestellt hat das es eben gut für die Stadt ist, für die Bewohner, für den Menschen und für das städtische Klima.

00:37:57: und ich glaube dieses Wurstsein wenn uns das wieder in die Köpfe reingekommt nicht verkehrt.

00:38:06: Dann kommen wir glaube ich auch schon langsam Richtung Ende, wir haben am Ende da hat es jetzt fehlt mir gerade im Vorgespräch gar nicht so vorbereitet.

00:38:12: aber spontan ist ja manchmal auch mal gut.

00:38:15: Nämlich am Ende immer eine kleine Kategorie wo wir unseren Gast nämlich fragen was so über die berufliche Laufbahn das Lieblingsprojekt?

00:38:25: oder bei Galaborern auf die Baustelle ne?

00:38:28: Aber bei ihnen vielleicht euer Projekt, ihr Projekt arbeitet noch sonst was im Gartenlandschaftsbau oder im Gatenbau, dass das Interessanteste oder Spannte war was in der Branche, sag ich mal erlebt wurde.

00:38:42: Das kann alles sein wie gesagt, kann aus ihrer Zeit im Gartennandschaftsbauer sein, kann aber auch danach an der Hochschule sein ein Projekt, eine Baustelle irgendwas?

00:38:51: Ja Sie wissen an Hochschulen sind Projekte ja immer etwas länger

00:39:00: Kann ich dir vorstellen, ja?

00:39:01: Ja

00:39:02: klar.

00:39:02: Aber mein Kind ist hier an der Hochschule die Rasenforschung.

00:39:09: also Ich bin ja Baubetriebler, Organisation VUB Das ist mein Lehrgebiet das vertrete ich auch als Sachverständiger machte auch Beratungen.

00:39:21: aber weil ich früher Fußballplätze gebaut habe im Unternehmen bin ich irgendwie in die Rasenszene geraten und weiß ich auch nicht, die haben mich nicht losgelassen.

00:39:32: Und also mein Lieblingsprojekt ist das, haben wir seit letztem Jahr hier das Kompetenzzentrum Rasenforschung Osnabrück.

00:39:40: Das ist eine Organisationseinheit hier innerhalb der Hochschule.

00:39:45: Ja und das macht mir riesig Spaß da sind wir international vernetzt.

00:39:49: Ich habe ja zwei ganz hervorragende Doktoranden oder noch ein paar mehr Mitarbeiter aber die beiden leiten das jetzt so ein bisschen in Nachfolge von Professor Prymasing, der ja leider letztes Jahr ganz plötzlich und unerwartet verstorben ist.

00:40:03: Wir sind eingebunden mit Nordamerika, den führenden Universitäten in Forschungsprojekte und kümmern uns da um Rasen.

00:40:09: Wenn man das erzählt, dann schmunzeln die Menschen immer so ein bisschen ... Aber wir könnten jetzt noch mal eine Stunde darüber reden wie viel Geld die FIFA ausgegeben hat für die Forschung Wie in den Domes, also in den geschlossenen Fußballstadien zur WM natürlicher Rasen in guter Qualität funktioniert.

00:40:36: Das ist ein superspannendes Thema.

00:40:38: ARD oder ZDF-Doku?

00:40:40: Ich weiß es gar nicht.

00:40:41: Sportshow, Sportstudio Doku.

00:40:42: Ja da waren wir aus.

00:40:43: Genau,

00:40:44: das gibt's.

00:40:46: Was für ein Riesenaufwand, für den wir M-Dites in Amerika betrieben worden ist in diesen unterklimatisierten fast vorgeschlossenen Arenen eben einen vernünftigen Rasenerzustellen.

00:40:57: Genau und wir haben Kontakt mit allen die das Projekt bearbeitet haben und wir sind da eigentlich Teil dieser Szene.

00:41:02: an der FIFA haben wir es nie mitgearbeitet.

00:41:04: Das werde ich auch nicht gewollt glaube ich weiß ich nicht.

00:41:07: aber so dass ist eigentlich so mein Projekt das können Sie sagen.

00:41:10: Ich mache Rasenforschung Zum Schmunzeln, aber international ist das ein Riesen-Thema.

00:41:17: Also ich glaube A, für mich als Fußballfan natürlich ein Riesenthema.

00:41:23: Ich meine, ich erleb's!

00:41:25: Ich bin Scheike-Fan und es ist nicht immer leicht, damit es gerade geht.

00:41:32: Da erleben sie auch mit dem Rausverfahren Rasen ein Thema.

00:41:35: Und was da in Rasen schon probiert worden ist in den letzten fünfzehnzig Jahren, die die Arena steht.

00:41:40: Aber auch so haben wir jetzt gelernt in der letzten drei, vier Stunden auch eben wie wichtig im Rasen und Wiesenflächen auch in Städten sein können.

00:41:49: Aber vielleicht zum Abschluss, das hatte ich mir vorher gar nicht beschäftigt weiß ich auch nicht.

00:41:54: aber sie sagen ja auch Fußballplätze sind ja logischerweise auch Riesenrasenflächen also Naturrasenplätze.

00:42:02: ist das vielleicht so ein... Also wenn ich jetzt ganz viele Jungs mit denen mal gespielt habe oder Ich spiele jetzt nicht mehr, aber auch die Jungs, die jetzt auf dem Sportplatz immer sehen.

00:42:11: Die würden auch immer viel lieber auf Naturrasen spielen als auf Grundrasen.

00:42:15: Trägt so einen Fußballplatz als Riesen ja immer gepflegte Wiese der wird ja nicht braun und er wird ja noch gewässert.

00:42:22: Und das ist ja teilweise auch weniger Fußballplätze werden weil ja weniger Vereine usw.

00:42:26: und sofort da sind.

00:42:27: jetzt ein anderes Thema dass Plätze natürlich auch gerade entstätten dazu beigetragen haben und dass jetzt heute auch auf Kunstrasenplätze eben sind.

00:42:35: Da war ein Platz, das war ein Rasenplatz.

00:42:37: der ist aber als Rasenplatz jetzt saniert worden.

00:42:40: Das heißt ich habe keine riesigen Rasenfläche mehr sondern eine riesige Plastikfläche in der

00:42:44: Stadt.

00:42:44: Ja genau Sie haben einen Teppichboden da liegen ja also auch hier.

00:42:47: Jetzt kann ich nicht so genau die Zahlen sagen.

00:42:50: Das hat Frau Dr.

00:42:51: Katage hier in ihrer Promotion gemacht.

00:42:53: Habe ich jetzt nicht so spontan im Präsent?

00:42:56: Aber es sind auch Große Unterschiede und zwar nicht irgendwie vorhin vier bis sechs Grad, sondern eher so zwanzig bis fünfundzwanzig Grad.

00:43:05: Unterschied in der Temperatur auf der Oberfläche, der Rasenfläche.

00:43:10: Das ist bei diesem Wetter also richtigen Unterschied.

00:43:13: Kundschaftrasenplätze sind ein echter Temperatur-Hotspot.

00:43:18: wogegen eben Naturrasen?

00:43:20: Ich hab den Begriff ich sag ihn nochmal!

00:43:22: Eva-Potranspiration, Verdunstung über Pflanzen und aus dem Boden.

00:43:28: Großer Kühleffekt eher eine Kühlungsinsel sind.

00:43:31: also vom städtischen Mittel geht der Naturrasen runter und der Kunststoffrasen in der Temperatur eben rauf.

00:43:38: aber auch hier das Thema ist nicht so eindimensional.

00:43:41: es kann jetzt nicht sein dass wir den Natur Rasen also den Kunststoff rasen rausbringen und alles wieder Naturrasen machen.

00:43:48: Da steht hier auch eine Nutzung im Winter in der schlechten Jahreszeit.

00:43:52: Deswegen macht

00:43:52: man es ja, ne?

00:43:53: Also viel

00:43:54: komplizierter als nur Designerspekt.

00:43:57: aber wenn wir beim Thema sind dann ist der Naturrasenn in dem Punkt auf jeden Fall vorne.

00:44:03: Ja, deswegen macht's uns ja, also jetzt gerade im Marmateur Fußball wo ich dann teilweise auch noch Unterwegs bin ich auch nicht mehr ein Spieler.

00:44:11: Was erinnere ich mich damals, als ich als Jugendspieler noch gespielt habe sind im Winter noch unnöcher Spieler ausgefallen weil der Rasen eben nicht nutzbar war.

00:44:19: heute können die Jungs quasi durchspielen.

00:44:21: aber klar das was selbst wir ja um Land hier des Erlebens haben.

00:44:25: sonst Samstag wussten die Jungen doch bei dreißig Grad auch einen Kunstrasen weil der Coach gesagt hat Die ersten vier Heimspielleber haben alle Freitagsabend und deswegen spielen wir jetzt auch eine Kunstrasung zu gewöhnen natürlich ultra heiß.

00:44:38: Ich war mal kurz unten am Rasenplatz und da hast du auch gemerkt, also ich hatte jetzt mal den Temperaturunterschied, weil es auch mein Interessant zu wissen.

00:44:45: Da merkt man natürlich sofort wie viel angenehmer ist.

00:44:48: Einfach ist dafür für die Jungs auch um Naturrasenplatz natürlich zu spielen.

00:44:53: Und klar aber das ist halt einfach in Städten oft so, da war ein Fußballplatz mit einer Stadt, das war lange Naturrasennut, der ist halt als Grundsgratzenersetz.

00:45:05: Nee, ich sag das ist so.

00:45:06: Genau also irgendwie macht der Wirtschaft Rasen denn tatsächlich wirklich Sinn an vielen Stellen.

00:45:12: Muss man die Hitze in Kauf nehmen?

00:45:14: Leider ja aber dann vor Rasen ist es doch zu viel immer was schöner.

00:45:17: Ja, so habe ich dann doch, ich weiß gar nicht, zwanzigste Folge sind doch mein Thema Fußball mal untergebracht.

00:45:23: Das hatte ich auch noch nicht bisher.

00:45:24: Habe ich das auch mal geschafft.

00:45:26: sehr schön!

00:45:28: Herr Professor Thiemarkt, vielen vielen Dank für Ihre Zeit.

00:45:31: Danke dass Sie Zeit genommen haben.

00:45:33: Ich glaube das war nun mal ein Sehr interessanter Einblick einfach eben da rein, warum diese Flächen so wichtig sind in der Städtisch.

00:45:41: Warum es für uns so wichtig wird?

00:45:43: Wo's vielleicht aber auch politisch dann noch hakt und wo man da vielleicht auch ansetzen kann ob dann eben politisch oder eben auch manchmal bei uns vor der eigenen Hausführe.

00:45:54: Vielen Dank für Ihre Zeit!

00:45:56: Alles Gute!

00:45:57: Hat Spaß gemacht.

00:45:58: also vielen Dank für die Einladung!

00:46:00: Danke schön!

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